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Rechtsstreit um Fachschule in Wolbeck: Klage hatte aufschiebende Wirkung

Über den Stand der Klage gegen die Schließung der gartenbaulichen Fachschule in Münster-Wolbeck informierte am 21. November auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins für das Bildungs- und Versuchszentrums des Gartenbaus Wolbeck Rechtsanwalt Wilhelm Achelpöhler (Münster). In Sachen Beschluss der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hätten sich demnach der Klage von sechs Wolbecker Gartenbauschülern vor dem Verwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen weitere 24 Schüler angeschlossen, berichtet der Förderverein. Man habe mit der aufschiebenden Wirkung einen "ersten Etappensieg" erreicht, indem die Landwirtschaftskammer - so im Schreiben der Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde - nichts unternehmen dürfe, was auf eine Schließung der Fachschule am Standort Wolbeck hindeutet. Achelpöhler: "Es können sich also zum jetzigen Zeitpunkt Schüler für das Schuljahr 2008/09 in Wolbeck einschreiben". Ziel der Klage sei es, dass der Hauptausschussbeschluss der Landwirtschaftskammer vom 20. Oktober 2005 über die Schließung der Wolbecker Fachschule aufgehoben wird. Eine solche "planerische Entscheidung" habe sich einmal an "korrekten Fakten" und an den "Interessen der Schüler" zu orientieren. Die Klagegemeinschaft habe einen Sachverständigen beauftragt, der die "Zumutbarkeit" der Erreichbarkeit der Fachschule in Essen auf Grund der realistischen Verkehrssituation prüfen soll. Mit einem "Eilantrag" wolle man zudem erreichen, dass die Entscheidung möglichst rasch gefällt wird.

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