Alle News

Reduzierte Entlastung bei der Ökosteuer

Das kommende Jahr bringt weniger Ausnahmeregelungen bei der Ökosteuer. Dafür sorgt das Haushaltsbegleitgesetz, das zentrale Elemente des Zukunftspakets der Bundesregierung für die Jahre 2011 bis 2014 umsetzt, informiert der Zentralverband Gartenbau (ZVG). Für 2010 gelten noch die alten Erstattungssätze. Unternehmen, die für 2009 noch keinen Antrag auf Erstattung der Ökosteuer gestellt haben, sollten die Frist bis zum 31. Dezember 2010 nicht versäumen. Das Antragsformular 1118 gibt es unter www.zoll.de .

Infolge des Haushaltsbegleitgesetzes müssen nach Ansicht des ZVG viele Unternehmen im Jahr 2011 mehr Energie- und Stromsteuer zahlen. Dieser Anstieg falle aber deutlich geringer aus als ursprünglich geplant. Nachdem in den ersten Gesetzentwürfen vorgesehen war, die Erstattungssätze der Ökosteuer für energieintensiv produzierende Unternehmen massiv zu reduzieren, wurden diese laut ZVG wieder nach oben angepasst. Dafür hatte sich der ZVG entschieden eingesetzt. Der Sockelbetrag, ab dem eine Steuerentlastung gewährt wird, wird auf 250 Euro angehoben und die Erstattungssätze werden moderat abgesenkt. Künftig liegen die Erstattungssätze laut ZVG bei 15,34 Euro je 1.000 Liter für Heizöl, bei 1,38 Euro je Megawattstunde (MWh) für Erdgas und bei 15,15 Euro je 1.000 Kilogramm für Flüssiggas. Die Stromsteuer werde in Zukunft mit einem Satz von 5,13 Euro je MWh erstattet.

Cookie-Popup anzeigen