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Reichenau Gemüse intensiviert Zusammenarbeit mit Alnatura

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Gemüse angebaut nach Bio-Richtlinien erfährt eine immer größere Nachfrage. Wie jetzt bekannt gemacht wurde, intensiviert das Bio-Unternehmen Alnatura seine Zusammenarbeit mit Reichenau Gemüse. Eine breite Palette heimischer Bio-Produkte vom Bodensee werden künftig über neun Monate in den Alnatura Supermärkten angeboten.

Die Regale der Alnatura Supermärkte werden künftig über viele Monate mit Bio-Gemüse der Reichenau Gemüse eG gefüllt sein. Foto: Marc Doradzillo/ Alnatura

Gemüseanbau exklusiv für Alnatura

Auf der Gemüseinsel Reichenau werden rund 80 Hektar Freilandfläche und 40 Hektar Gewächshäuser bewirtschaftet, zusätzlich bewirtschaften um die 60 Familienbetriebe auf dem Festland 18 Hektar Freilandfläche und 14 Hektar Gewächshäuser. Zum Zwecke der Vermarktung des produzierten Gemüses haben sich die Betriebe in der Reichenau-Gemüse eG organisiert, die bereits seit einiger Zeit mit der Bio-Supermarktkette Alnatura zusammenarbeitet. Diese Zusammenarbeit wurde nun deutlich erweitert, wodurch Alnatura über neun Monate im Jahr Gemüse in Bioland-Qualität aus der Bodenseeregion anbieten kann. Wenige Kilometer von der eigentlichen Gemüseinsel entfernt wurde die Anbaufläche in der Gärtnersiedlung im Hegau exklusiv für Alnatura erweitert. Auf etwa vier Hektar wird dort exklusiv für Alnatura Gemüse angebaut.

Verzicht auf Importe aus dem Ausland

Angebaut wird in einem modernen Glashaus, welches besonders ressourcenschonend sei. Es wird mit sparsamer Tröpfchenbewässerung gearbeitet, wobei das Wasser aus einem elf Millionen Liter fassenden Regenwasserbecken kommt. Auch vor Unwettern oder zu starker Sonneneinstrahlung sind die Produkte im Gewächshaus bestens geschützt. Im Winter sorgt ein Blockheizkraftwerk mit Bio-Methangas für ausreichend Wärme. Zudem wurden die Fenster mit Netzen versehen, um Läuse und Wanzen abzuhalten, wodurch der Einsatz von biologischen Schädlingsbekämpfungsmitteln geringgehalten werden könne. Durch diese effiziente Anbauweise könne Alnatura über neun Monate auf Importe von Gemüse aus dem europäischen Ausland verzichten. Dadurch können zudem viele Transportkilometer und damit auch ein entsprechender CO2-Ausstoß vermieden werden.

Faire und verlässliche Partnerschaft

„Alnatura sind langfristige Anbauverträge und faire Preise sehr wichtig. Durch die Kooperation mit Reichenau-Gemüse können wir nun sogar die gesamte Wertschöpfungskette vom Acker bis ins Gemüseregal bei Alnatura im Blick behalten“, erklärt Valentina Rudert, verantwortliche Sortimentsmanagerin Obst und Gemüse bei Alnatura. „Wir bei der Reichenau-Gemüse sind ausgesprochen stolz darauf, dass wir Alnatura als Partner für uns gewinnen konnten. In Sachen Bio sind wir eine der führenden Erzeugerorganisationen in Deutschland und konnten in den vergangenen Jahren den Bio-Anteil unserer Ware kontinuierlich steigern. Mit Alnatura eint uns die Begeisterung für Bio, und es ist eine Verbindung zweier Unternehmen entstanden, die beide bereits seit vielen Jahren erfolgreich sind und durch ihr nachhaltiges Wirtschaften zukunftsorientiert handeln“, fügt Johannes Bliestle, Geschäftsführer von Reichenau-Gemüse, hinzu.

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