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Reichenau: Modernisierung des Gemüsebaus

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Auf der Insel Reichenau sollen moderne Gewächshäuser entstehen, um den dortigen Gemüsebau auch für die Zukunft erhalten zu können.

Die Reichenau-Gemüse eG sieht vor allem im Bio-Anbau Potenzial. Foto: Reichenau-Gemüse eG

Reichenau-Gemüse eG will alte Gewächshäuser rückbauen

Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk überzeugte sich direkt vor Ort von dem Konzept, das sich die Reichenau-Gemüse eG ausgedacht hat. Das Unternehmen will alte und unwirtschaftliche Gewächshäuser rückbauen, wie das Fruchthandelsmagazin berichtet.

„Wir können auf der Insel Reichenau keine Masse produzieren, das lassen unsere Strukturen auf einer Bodenseeinsel nicht zu“, erklärte der Geschäftsführer der Reichenau-Gemüse eG, Johannes Bliestle, noch im Juni auf der Generalversammlung der Reichenauer Gemüsegenossenschaft und der Raiffeisen-Lagerhaus.

Im Bio-Gemüse liegt Potenzial

Dank einer Kooperation mit EDEKA-Südwest seien aktuell Absatz und Produktion vor allem auf regionaler Ebene gesichert, wie Johannes Bliestle, Geschäftsführer der Reichenau-Gemüse eG berichtet. Das Unternehmen betreibt in Aach seit rund zwei Jahren das größte Bio-Gewächshaus mit 30.000 Quadratmetern Produktionsfläche

Hier sieht Bliestle  Wachstumspotenzial. Ein Viertel ihres gesamten Jahresumsatzes konnte die Gemüsegenossenschaft 2015 im vergangenen Jahr in diesem Bereich erwirtschaften. Im bundesweiten Vergleich platziert sich die Reichenau-Gemüse eG damit im Spitzenbereich der Anbaugebiete, so Bliestle.