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Rein ins Sortiment: Leckeres vom Balkon

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Auch bei wenig Platz, wenn etwa nur ein Balkon oder eine kleine Terrasse zur Verfügung steht, muss niemand auf leckeres Gemüse aus eigenem Anbau verzichten. Viele Gemüsesorten sind zudem nicht nur wohlschmeckend und gesund, sondern durch ihren gemäßigten Wuchs auch balkonkastentauglich.

Gemüse wie Paprika, Chili oder Kohl kann auch im Kübel oder Balkonkasten wachsen. Foto: Pixabay

Paprika und Chili

Von scharf bis süßlich mild – bei Paprika und Chili kommt jeder auf seinen Geschmack. Und nicht nur die Aromen sind ungeheuer vielfältig, sondern auch der Formen- und Farbenreichtum der Früchte. Es gibt die klassische Blockpaprika, lange schmale Chilischoten, Jalapenos, die an kleine Hörner erinnern, Zipfelmützen und Glocken und natürlich die spitzen Peperoni. Farblich ist von Weiß bis Schwarzviolett alles möglich. Dass Paprika und Chili sehr wärmeliebend sind, macht sie zu idealen Kandidatinnen für die Kübelkultur auf dem sonnigen Balkon, wo man sie bei schlechtem Wetter schnell an einen regengeschützten Platz rücken kann. Gerade die kleinfrüchtigen Snackpaprikas und Snackchilis sind so dekorativ und dabei kompakt im Wuchs, dass es sich lohnt mehrere Exemplare in unterschiedlichen Schärfegraden und Aroma-Ausprägungen zu kultivieren.

Zucchini und Co.

Die üblichen Zucchinisorten sind, ähnlich wie die mit ihnen verwandten Kürbisse, sehr ausbreitungsfreudig und benötigen daher recht viel Platz im Beet. Doch auch hier gibt es inzwischen kompakt wachsende Züchtungen, die sich, wenn auch nicht für einen schmalen Balkonkasten, so doch für etwas größere Kübel eignen. Volumen von 15 bis 20 Litern sind in der Regel ausreichend. Grundsätzlich werden zwei Wuchsformen unterschieden. Es gibt rankende und nicht rankende, also buschig wachsende Sorten. Die rankenden Sorten benötigen ein Rankgitter oder eine ähnliche Kletterhilfe, dafür kann man sie auf dem Balkon aber auch gleichzeitig als praktischen Sichtschutz verwenden.

Salate, Kohl und Blattgemüse

Fast alle Blattgemüse und Salate, aber auch etliche Kohlarten kann man im Balkonkasten genauso gut kultivieren wie im Beet. Beim Salat bieten sich vor allem die unterschiedlichen Blattsalate an, die fortlaufend geerntet werden. So hat auch der Großstadt-Single die Möglichkeit, sich seine Salatbar täglich neu und abwechslungsreich zusammenzustellen, anstatt tagelang von einem Salatkopf zu zehren. Zu den Pflücksalaten gehören einige sehr dekorative Sorten, deren Anbau sich schon allein aus diesem Grunde lohnen würde. Interessant sind auch die unterschiedlichen Asiasalat-Mischungen, wobei es sich dabei eigentlich um Blattgemüse und Senfsorten handelt. Entsprechend scharf ist auch der Geschmack, in der Küche können die Blätter roh und gekocht verwendet werden. Auch Kohlrabi, Blatt- und Kopfkohl kann problemlos im Balkonkasten wachsen.

Mini- und Snackgurken

Erfrischend, knackig und viel intensiver im Geschmack als die klassischen Schlangengurken – so lassen sich Snackgurken am besten beschreiben. Gepflückt werden sie, wenn sie etwa zehn Zentimeter lang sind, denn dann haben sie die richtige Reife und auch die richtige Bissfestigkeit. Und in der Größe sind sie der ideale gesunde Snack für den spontanen kleinen Hunger zwischendurch. Aber natürlich kann man die Snack-Gurken auch ganz konventionell für Salate verwenden sowie Frühstück und Abendbrot lecker garnieren. Als moderne Züchtungen sind die Gurken im Kleinformat robust und tolerant gegenüber Pilzkrankheiten wie Mehltau, dazu sehr ertragreich. Besonders empfehlenswert sind veredelte Pflanzen, wobei hierbei Kürbispflanzen als Unterlage dienen. Auf diese Weise werden die Gurkensorten zuverlässig vor bodenbürtigen Pilzkrankheiten geschützt und wachsen außerdem besonders kräftig, was auch einen etwas höheren Preis rechtfertigt. Da diese Vorteile den Kundinnen und Kunden kommuniziert werden sollten, eignen sich die Produkte besonders für den Fachhandel mit seiner Beratungskompetenz.

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