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Reiserschnittgarten Weinsberg schloss mit positivem Ergebnis

Zum zweiten Mal in Folge konnte die im Jahre 1998 privatisierte Reiserschnittgarten Weinsberg GmbH ein positives Jahresergebnis vorlegen. Dies sei trotz weiter zurückgegangenem Mengenumsatz vor allem auf das konsequente Kostencontrolling und die in den vergangenen Jahren durchgeführte Sortimentsbereinigung zurückzuführen. Insbesondere die veränderte Situation auf den osteuropäischen Märkten durch den EU Beitritt mache deutlich, dass für die dortigen Abnehmer bisher traditionell bediente Absatzgebiete nicht mehr so einfach zugänglich seien. Darauf war vor allem der Rückgang im Mengenabsatz zurückzuführen. Nach wir vor positiv habe sich die Kooperation mit Lizenzbewirtschaftern ausgewirkt, die für den Reiserschnittgarten eine wichtige und wesentliche Grundlage seiner weiteren Entwicklung darstelle. Nur die Verfügbarkeit neuer aktueller Sorten sowohl für den Hobby- als auch den Profibereich machten die Einrichtung für die Kunden weiterhin interessant. So sei beispielsweise auf Grund der bestehenden Kooperation mit Artus Group das von dieser Gesellschaft bewirtschaftete komplette Obstsortiment als Edelreiser in Weinsberg verfügbar. Der damit verbundene "Mitnahmeeffekt" sichert so auch den Absatz des lizenzfreien Standartsortiments. Lieferengpässe traten im abgelaufenen Wirtschaftsjahr vor allem beim Steinobst, sowohl bei den aktuellen Lizenzsorten im Zwetschen-Pflaumenbereich als auch beim Kirschensortiment, auf. Die konsequente Weiterentwicklung des Reiserschnittbaumbestandes sei hierauf die logische Reaktion.