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Rentenbank: Förderkredite auf „Allzeithoch“

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Die Landwirtschaftliche Rentenbank verzeichnet für das erste Halbjahr 2015 ein Rekordniveau bei der Vergabe von Förderkrediten. Mit 3,6 Milliarden Euro lag das Ergebnis um 15 Prozent höher als noch im Vorjahr. Für die zweite Jahreshälfte erwartet die Rentenbank allerdings einen Rückgang.

Die Landwirtschaftliche Rentenbank verzeichnet ein Allzeithoch für Förderkredite. Foto: Landwirtschfatliche Rentenbank

Rentenbank: Kredite stiegen, Kredite früher genommen

Die im zweiten Quartal 2015 gestiegenen Zinsen veranlassten Kreditnehmer, Finanzierungen vorzuziehen“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank. Der Trend zum Förderkredit habe sich trotz schwächerer Entwicklungen auf den Agrarmärkten deutlich abgezeichnet.

Der neuerliche Anstieg der Maschinen- und Gebäudeinvestitionen sei aus Sicht der Rentenbank besonders überraschend gewesen. In der Fördersparte „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ führten Finanzierungen für Maschinen und Gebäude zu einem um 49 Prozent gestiegenen Neugeschäft in Höhe von 0,4 Mrd. Euro.

Weniger Förderkredite für erneuerbare Energien

Allerdings sank das Bedürfnis der Agrarerzeuger weiter, Förderkredite für „Erneuerbare Energien“ einzuholen. Die Erlöse aus Finanzierungen für Windkraft, Biogas und Fotovoltaik, sackten um ein Drittel auf 0,7 Milliarden Euro in den Keller. 

Für das zweite Halbjahr 2015 erwartet die Landwirtschaftliche Rentenbank angesichts der niedrigen Erzeugerpreise in den Agrarmärkten einen Rückgang der Kreditnachfrage.