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Rentenbank senkt Kreditzinsen

Die Landwirtschaftliche Rentenbank (Frankfurt am Main) verbilligt ihre Förderdarlehen für Junglandwirte. Entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten wurden die Zinssätze den Angaben zufolge um bis zu 0,20 Prozentpunkte (nominal) gesenkt. 

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt. Foto: Rentenbank

Förderdarlehen der Rentenbank: Top-Zins bei effektiv 1,00 Prozent

Damit liegt der sogenannte Top-Zins in der günstigsten Preisklasse (A) für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von 20 Jahren, zehnjähriger Zinsbindung und drei Freijahren jetzt bei effektiv 1,00 Prozent, teilt die Rentenbank mit.

Zum günstigen Top-Zins werden unter anderem nachhaltige Investitionen beispielsweise in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie finanziert. Wie es heißt, dürfen die Programmkredite der Landwirtschaftlichen Rentenbank neben anderen öffentlichen Mitteln wie Zuschüssen eingesetzt werden – allerdings nur, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden.

Hausbanken nehmen Einstufung vor

Die Kreditanträge sind der Landwirtschaftlichen Rentenbank zufolge bei allen Förderdarlehen an die jeweilige Hausbank zu richten. Diese nehmen die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor, abhängig von der Kreditwürdigkeit und dem Wert der Sicherheiten.

Weitere Auskünfte zu den Förderdarlehen gibt es telefonisch unter der Service-Nummer Kreditanfragen 0 69–21 07–7 00 oder auf der Webseite der Landwirtschaftlichen Rentenbank. (ts)