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Rentenbank senkt Zinsen

Die Landwirtschaftliche Rentenbank (Frankfurt am Main) hat die Zinssätze ihrer Förderkredite um nominal 0,50 Prozentpunkte gesenkt. Wie das Refinanzierungsinstitut am 2. Dezember bekannt gab, liegt nun der angebotene "Top-Zins" in der günstigsten Preisklasse (A) für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von zehn Jahren und zehnjähriger Zinsbindung bei effektiv 3,89 Prozent und 3,63 Prozent bei fünfjähriger Zinsbindung. Zum günstigen Top-Zins werden auch nachhaltige Investitionen beispielweise in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie finanziert. Die Programmkredite der Förderbank für das Agribusiness und den ländlichen Raum dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln, wie beispielsweise Zuschüssen, eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der gestellten Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.