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Rheinische Baumschulen: Wieder größere Zuversicht am Markt

"Es ist wieder eine größere Zuversicht in den Markt vorhanden", stellte Helmut Selders (Haan), Vorsitzender des Verband rheinischer Baumschulen, für seine Mitgliedsbetriebe fest. Die Zahlungseingänge erfolgten eindeutig sicherer und schneller als noch vor zwei Jahren. Außerdem investierten die Baumschule wieder, dies sei ein Signal für mehr Vertrauen in die Zukunft. Selders blickte daher auf der Verbandsausschusssitzung des Landesverbandes Gartenbau Rheinland ganz optimistisch nach vorne. Die Situation habe sich deutlich entspannt. Schwierig waren Pflanzarbeiten im trockenen, heißen Frühling und die Endverkaufsbaumschulen hätten unter dem kühlen, nassen Wetter ab Mitte Mai gelitten. Daneben wies Selders auf besondere Gegensätze in der öffentlichen Diskussion um Gehölzthemen hin. So unterstützten beispielsweise das Projekt "100 Alleen in Nordrhein-Westfalen" oder "eine Million Bäume für New York" das Image der gesamten Branche sehr gut. Auf der anderen Seite prägen Nachrichten über das Kastaniensterben oder das Buchsbaumsterben im öffentlichen Grün ebenfalls das Bild. Aufklärung sei daher eine wichtige Aufgabe, ebenso auch in der Feinstaubdiskussion und der Bedeutung des Grüns in den Städten. Von Schwierigkeiten berichtete Selders beim Aufstellen neuer Landschaftspläne. Es wurde in mehreren Fällen generell die Neuanlage von Baumschulquartieren untersagt. Vermutlich sei dies eine überzogene Reaktion aus der Problematik mit Weihnachtsbaumkulturen. Danach gelten Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen als Eingriff in Natur und Landschaft und sind genehmigungspflichtig.