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Rheinland-Pfalz: vier Städte bewerben sich um Landesgartenschau-Nachfolge

In knapp einem Jahr wird die Landesgartenschau Landau eröffnet. Mehrere Städte interessieren sich bereits für die Nachfolge. „Eine Landesgartenschau ist eine ungemeine Bereicherung – sie ist ein Motor für städtebauliche Maßnahmen und verändert das Erscheinungsbild im Rekordtempo“, betonte Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer im Rahmen eines Treffens mit Kollegen aus Bad Kreuznach und Neuwied. 

Die beiden Städte wollen die Nachfolge Landaus antreten und von der Innovationskraft des Großprojektes Landesgartenschau profitieren. Die Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz spricht gegenüber dem Ministerrat der rheinland-pfälzischen Landesregierung eine Empfehlung über den Schauplatz der nächsten Landesgartenschau aus. Neben Bad Kreuznach und Neuwied interessieren sich auch Worms und Bitburg für die Ausrichtung der nächsten Landesgartenschau. Auch diesen Städten steht die Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite.

Wilhelm Spatz und Welmar Rietmann, Geschäftsführer der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz präsentierten ihre Konzepte und Ideen. Matthias Schmauder, Geschäftsführer der Landesgartenschau Landau, erläuterte das Potenzial von Gartenschauen anhand der Landesgartenschau Landau und verschwieg auch nicht die Herausforderungen. „Selbstverständlich kostet eine Gartenschau Geld und Engagement, der Mehrwert überwiegt jedoch ganz eindeutig.“ Er betonte die Nachhaltigkeit des Projektes und bezeichnete es als eine Investition in die Zukunft. Auch die Landauer Bevölkerung stehe hinter dem Großprojekt, ergänzte Landaus Oberbürgermeister Schlimmer.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Facebook-Seite der Landesgartenschau Landau. (ts/vs)