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Risiko war für die EU unvertretbar

Endgültig gezählt sind die Tage von Pflanzenschutzmitteln mit Thiodicarb und Fenitrothion. Die Europäische Kommission hat sie nicht in die Liste der als unbedenklich geltenden Wirkstoffe aufgenommen. Die EU-Mitgliedsstaaten wurden aufgefordert, die Zulassung solcher Pflanzenschutzmittel bis zum 25. November 2007 zu widerrufen. Bestehende Lagervorräte müssen bis spätestens 25. November 2008 beseitigt, abgesetzt oder verbraucht sein. In Deutschland sind bereits seit Ende 2004 keine thiodicarbhaltigen Pflanzenschutzmittel mehr zugelassen. Menschen kämen mit dem Insektizid vor allem durch den Verzehr von Tafeltrauben oder Wein in Kontakt. Für die Bewertung als Schneckengift gebe es erhebliche Datenlücken, vor allem bezüglich der Grundwasserbelastung oder der Anwendergefährdung. Auch für Fenitrothion fehle der Nachweis, dass Anwender und Mitarbeiter sowie durch Abbauprodukte auch die Verbraucher nicht gefährdet seien.