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Dauergrabpflege: Etwas weniger Neuabschlüsse als '06

In diesem Jahr wird es in Bayern etwas weniger Dauergrabpflege-Abschlüsse als 2006 geben. Hermann Berchtenbreiter - Verwaltungsrats-Vorsitzender der Treuhandgesellschaft Bayerischer Friedhofsgärtner (TBF) -deutete dies bei der Landesfachgruppentagung in Nürnberg an. Im Jahr 2006 registrierte die TBF wie alle Treuhandeinrichtungen im Bundesgebiet eine deutliche Zunahme der Neuabschlüsse. Die Neuabschlüsse der für Bayern - aber mit Ausnahme von Nürnberg und Fürth - tätigen TBF erreichten nach Angabe Berchtenbreiters eine Summe von über drei Millionen Euro. Im Jahr 2007 liege man bisher rund zehn Prozent unter dem Vorjahresabschluss (Stand: Anfang November). Hauptgrund hierfür sei, dass 2006 aufgrund der angekündigten Mehrwertsteuererhöhung viele Abschlüsse vorgezogen wurden. 330 Vertragsgärtner sind derzeit für die TBF tätig. Die Auszahlung an die Vertragsgärtner belief sich dieses Jahr wieder auf etwas mehr als zwei Millionen Euro. Den Vertragsbestand der TBF bezifferte Berchtenbreiter auf rund 25 Millionen Euro. Damit liege Bayern aber noch deutlich hinter Baden-Württemberg zurück.

Berchtenbreiter appellierte an die Gärtnereien, die Grabpflege sehr ernst zu nehmen. Nicht überall lasse sich das vom Friedhofsgärtner gepflegte Grab von dem unterscheiden, welches "Lieschen Müller" pflegt. Seine Aufforderung: "Unser Anspruchsdenken muss sich erhöhen!" Eine Intensivierung der Grabkontrolle habe aber bereits zu Qualitätssteigerungen geführt.