Rosskastanie heißt der Baum des Jahres 2005

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Die Rosskastanie ist der Baum des Jahres 2005. Dies teilte der Vorsitzende des Kuratoriums Baum des Jahres, Dr. Silvius Wodarz, am 11. November in Berlin mit. Ihren deutschen Namen erhielt sie, weil sie erkrankten Pferden bei Husten und Wurmkrankheiten Erleichterung verschaffen soll. Die Heimat der Rosskastanie ist in den Mittelgebirgen Griechenlands, Albaniens und Mazedoniens. 1576 pflanzte Carolus Clusius erste Exemplare im botanischen Garten Wiens. Von da aus verbreitete sich der raschwüchsige Baum bis zum Ende des siebzehnten Jahrhunderts in ganz Europa. Rosskastanien können bis zwei Meter dick und 25 bis 30 Meter hoch werden. Seit einigen Jahren wird dieser Baum von der Rosskastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella) geschädigt. Die bisher wirkungsvollste Gegenmaßnahme ist das Zusammenfegen und Vernichten des Herbstlaubes, um die dort überwinternden Puppen zu reduzieren.

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