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Recordatio-Kunstpreis erstmals vergeben: Grit Leinen aus Jena erste Preisträgerin

Eine Premiere hatte auf der Sommertagung des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) in Gera der Recordatio-Kunstpreis. Zu den vom BdF erstmals ausgelosten Wettbewerb gab es die Preisverleihung und die Eröffnung einer Ausstellung. Alle Künstler haben sich dem Thema des Wettbewerbes mit großer Ernsthaftigkeit und Intensität angenommen und sehr unterschiedliche Perspektiven entwickelt", stellte der Vorsitzende des BdF, Lüder Nobmann, bei der Preisverleihung in Gera fest. Recordatio ist Latein und bedeutet Erinnerung, Andenken und Gedenken. Zugelassen waren Werke der bildenden Künste. Von acht Künstlern wurden fast 20 Werke eingereicht. Die Preisverleihung war gleichzeitig auch die Ausstellungseröffnung in der Villa Jahr im Gartenschaugelände in Gera. Die Ausstellung ist dort noch bis zum Ende der Bundesgartenschau, Sonntag, 14. Oktober 2007, zu sehen. Grit Leinen aus Jena belegte mit dem Gemälde "Nine-eleven" und der Erläuterung "in erster Fassungslosigkeit" den ersten Platz. In ihrem Gemälde setzte sie sich mit den Emotionen am 11. September auseinander. Es überzeugte die Jury durch seine emotional gekonnte Farbigkeit und die gleichzeitig zart entwickelte Hoffnung, die bei allem Erschrecken erkennbar bleibt. Uschi Vielhauer aus Schwerte errang mit dem Gemälde "An mein Kind" den zweiten Platz. Ihr ganz in grünen Farbtönen gestaltetes Bild überzeugte mit der Adaption des Gedichts "An mein Kind" von Mascha Kaliko. Ute Rückert aus Gera belegte mit dem Gemälde "Vergehen und Werden" den dritten Platz. Der BdF hat die drei Werke der Preisträger nach eigenen Angaben angekauft. Weitere Kunstobjekte der Teilnehmer stehen noch zum Verkauf.