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Rotary Clubs spendeten Blindengarten in Thiensen und Rosarium in Eutin

Zu ihrem jeweils 50-jährigen Vereinsjubiläum, das mit dem 100-jährigen Jubiläum der weltumspannenden Rotary Gemeinde zusammenfällt, setzten sich die beiden Rotary Clubs Pinneberg und Eutin ein grünes Denkmal. Beide Projekte wurden nach mehrmonatiger Vorbereitungszeit im Mai eingeweiht. Der derzeitige Präsident der Pinneberger Rotarier, Baumschuler Heinz Clasen aus Tangstedt, übergab am letzten Maitag einen Garten für Blinde und Sehbehinderte offiziell der Öffentlichkeit. Der Garten ist jetzt Bestandteil des Arboretums in Ellerhoop-Thiensen, das auch die künftige Pflege übernimmt. Geplant und ausgeführt wurde der Garten durch drei Studenten der Fachhochschule Osnabrück: Alexander Fuhse, Carsten Mehliß und Frank Gerber, die sich damit ihr Diplom erarbeiteten. Die Kontakte hergestellt hatte Prof. Dieter Warda, Hausherr des Arboretums und als Professor an der Fachhochschule tätig. Die gründliche Beschäftigung mit der Thematik durch Gespräche mit Betroffenen hat nun auf rund 600 Quadratmetern ein kleinteiliges, abwechslungsreiches Areal entstehen lassen, das den Bedürfnissen der Blinden und Sehbehinderten voll gerecht wird, wie die beiden betroffenen Beraterinnen Renate Kokartis und Giuseppina Dolle während der Eröffnungsfeier bestätigten.

Zehn Tage vorher übergaben die Eutiner Rotarier ein von ihnen gestiftetes Rosarium, im Seepark der Rosenstadt Eutin angelegt, der Öffentlichkeit. Die Idee geht auf den Malenter Altgärtner Uwe Jäger zurück. Um eine lebensgroße Frauenskulptur herum, der aus Ziegelstein von Dörte Michaelis gestalteten "Rosenfee", wurde von der Malenter Garten- und Landschaftsbaufirma Jan Eskildsen zusammen mit dem städtischen Bauhof ein Rondell in Form des Rotary-Emblems, eines Zahnrades, gestaltet. Die Speichen- und Zahnradzwischenräume und die Radnabe bilden dabei die Rosenbeete.

Die Rotarier selbst pflanzten anschließend insgesamt 360 Bodendecker-, Beet- und Strauchrosen in mehr als zwölf verschiedenen Sorten. Gesponsert wurde das Projekt unter anderem von der Rosenbaumschule Kordes' Söhne, die die Rosen für einen symbolischen Preis von einem Euro pro Stück lieferten.