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Royal FloraHolland erwirtschaftet Plus

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4,6 Milliarden Euro erwirtschaftete die Royal FloraHolland im vergangenen Jahr mit dem Verkauf von Schnittblumen und Zierpflanzen und erreicht so im Vergleich zu 2014 ein Umsatzplus von 1,4 Prozent. Die Nachfrage an Schnittblumen und Zierpflanzen sei ungebrochen, berichtet Geschäftsführer Lucas Vos.

Die Royal FloraHolland profitiert von der ungebrochenen Nachfrage an Schnittblumen und Zierpflanzen. Foto: Fotolia InavanHateren

Direktverkäufe steigen, Umsatz an der Uhr rückläufig

Nach Abzug von Steuern bleibt dem Unternehmen ein Reingewinn von zwölf Millionen Dollar. Der Umsatz an der Uhr ging um ein Prozent zurück, während der Direktverkauf zwischen Produzenten und Händlern um 3,8 Prozent zulegte. Im Durchschnitt erzielten die Produzenten Preise, die rund ein Prozent höher lagen als noch 2014. Rosen, Tulpen, Chrysanthemen, Hydrangea und Orchideen verkauften sich sehr gut.

Royal FloraHolland: Mehr Schnittblumen und Zierpflanzen verkaufen

Im Zusammenhang mit der Jahresbilanz wies Lucas Vos noch einmal auf die Bedeutung der Strategie Royal FloraHolland 2020 hin. „2020 wird ein extrem wichtiges Jahr für uns, bis dahin wollen wir die Verbraucher dazu bewegen, mehr Blumen und Zierpflanzen zu kaufen und so bessere Margen für unsere Mitglieder und ihre Kunden zu erreichen“, so der Geschäftsführer.

Ein wichtiger Baustein der Strategie ist die „Versteigerung von morgen“. Und so arbeitet die Organisation auf einen Online-Marktplatz hin, der für den Kunden rund um die Uhr verfügbar sein und mit einem dynamischen Preissystem arbeitet, wie man es von Urlaubsportalen beispielsweise kennt.

Bis 2020 200 Millionen Euro Umsatz in China

Mit der Plattform möchte die Royal FloraHolland 2020 eine Milliarde Euro Umsatz generieren, 200 Millionen Euro alleine in China. „Für dieses Jahr erwarten wir in China einen Umsatz von 10 Millionen Euro, die Menschen dort lieben Made in Holland“, ist sich Vos sicher.

Im Vergleich dazu erwirtschaftete die Veiling Rhein-Maas 2015 rund 350 Millionen Euro, bei Umsatzplus von 4,3 Prozent.