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Russisches Embargo: EU-Verhandlungen zum Importstopp

Zwischen der EU-Kommission und der russischen Phytosanitärverwaltung gab es nach Auskunft der Deutschen Botschaft in Moskau erste Verhandlungen auf EU-Ebene zum Thema phytosanitäre Vereinheitlichung. Hintergrund sind die von Russland verhängten Importverbote für pflanzliche Produkte gegen Deutschland, Estland, die Niederlande sowie Dänemark. Sowohl die jeweiligen betroffenen Länder als auch die EU-Kommission stehen zurzeit in Verhandlungen mit Russland. Als Ergebnisse der Verhandlungen mit der EU-Kommission nennt die Deutsche Botschaft in Moskau in ihren aktuellen „Informationen zum Verbraucherschutz, Ernährungs- und Agrarsektor Russlands“ unter anderem die Harmonisierung der Zertifikate ausgehend von dem EU-System. Die EU habe anhand von 25 Exemplaren von Zertifikaten verdeutlicht, dass bereits ein weitgehend harmonisiertes System besteht. Außerdem sollen die Zertifikate verantwortet von den Mitgliedstaaten ausgestellt werden. Jeder Mitgliedstaat soll nur einen einheitlichen Stempel verwenden. Weitere Punkte bedürften nach Auffassung der russischen Seite einer weiteren Klärung. Russland verlange die einheitliche Anwendung der Zertifikate bis zum 1. April 2005. Die nächste Verhandlungsrunde mit der EU sei Mitte Februar in Moskau geplant.