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RWZ zieht Bilanz für 2019

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Bei der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) hat man auf der virtuellen Generalversammlung Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres gezogen. Aufgrund einer bilanzierten „Null“ erden für 2019 keinerlei Dividenden ausgeschüttet. Im laufenden Geschäftsjahr rechne man allerdings wieder mit einem Plus.  

Der Vorstand der RWZ zog auf der virtuellen Generalversammlung Bilanz. Foto: RWZ

Dividendenzahlung für 2019 ausgesetzt

Auch bei der RWZ wurde die Generalversammlung aufgrund der Corona-Auswirkungen in den virtuellen Raum verlegt. Im Rahmen der Versammlung berichtete der Vorstand von einem guten Geschäftsjahr 2019. Auch wenn am Ende kein Gewinn, sondern eine Null unter dem Strich stehe, sei man dennoch zufrieden mit dem Ergebnis. Sämtliche Kosten im Zusammenhang mit dem durch Vergleich beigelegten Kartellverfahren Pflanzenschutz konnten demnach im Ergebnis verarbeitet werden. Weiterhin bat der Vorstand um Verständnis, dass aufgrund dieser Ergebnisbasis keine Spielräume für die Zahlung einer Dividende für das Jahr 2019 vorhanden seien, heißt es in einer Pressemitteilung der Agrargenossenschaft. Im selben Atemzug wurde aber eine angemessene Dividende für das Jahr 2020 in Aussicht gestellt.

RWZ steuert 2020 auf Überschuss hin

Weiterhin gab der Vorstand einen Ausblick aufs laufende Geschäftsjahr, welches nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden Christoph Kempkes „bislang sehr passabel“ laufe. „Die RWZ steuert teils trotz und teils wegen Corona auf einen Konzernjahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 5-7 Millionen Euro zu. Wir sind inzwischen straffer und in unseren Aktivitäten fokussierter. Dadurch haben wir erheblich an Stabilität und Widerstandskraft gewonnen und deshalb auch den Belastungen im laufenden Corona-Jahr sehr gut standgehalten“, fasste Kempes die Lage bei der RWZ im laufenden Geschäftsjahr zusammen.

Engere Zusammenarbeit mit RaiWa geplant

Bereits 2016 setzte sich die RWZ im Rahmen ihrer Strategie PRIO Unternehmensziele, die laut Kempkes auch weiterhin als Orientierungsgröße dienen und Bestand haben. Unter anderem sei ein Unternehmensumsatz von zwei Milliarden Euro als Ziel gesteckt worden. Jedoch habe sich das Branchenumfeld, insbesondere im klassischen Agrargeschäft deutlich verschlechtert. Um hier dagegen zu steuern, seien zusätzliche Ideen und Maßnahmen erforderlich, zu denen leistungs- und kostenseitige Verbesserungen, Personalentwicklung, Digitalisierung und insbesondere auch Allianzen im Agrarbereich „mit Gleichgesinnten und auf Augenhöhe“ dienen. Als ein Beispiel wurde eine engere Verknüpfung mit der Raiffeisen Waren GmbH (RaiWa) in Kassel geplant. Eine konkrete Umsetzung der Zusammenarbeit stehe allerdings noch aus, man arbeite gerade an deren Ausgestaltung und erwarte Mitte 2021 konkretere Pläne.

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