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Sächsischer Topfpflanzenbetrieb expandierte

Es gab Höhen und Tiefen in diesem über 100 Jahre alten sächsischen Gartenbaubetrieb, am Ende dominieren die Höhen. Und das wird hoffentlich auch so bleiben, wünscht sich Arndt Kühne, der den Betrieb Kühne GbR (Dresden) mit seinem Vater Martin leitet. Die Eltern hatten den Betrieb 1967 innerhalb der Verwandtschaft gekauft. Damals ging es vorrangig um Gemüse und Schnittblumen. Mit der Wende begann dann das Aus für Gemüse. Der erste Neubau, ein 3 000 Quadratmeter Venlo-Block mit Grundbeet, entstand 1992 parallel mit der Heizungsumstellung von Braunkohle auf Öl. Nach einer kurzen Gemüse-Episode dominierten Topfpflanzen das Haus. Die nächste Erweiterung folgte 1995 mit einem 1 500-Quadratmeter-Neubau, ausgerüstet mit Fließtischen. Am 1. Juni 2004 erfolgte der Startschuss für den letzten Bauabschnitt. Das Gewächshaus umfasst 8 600 Quadratmeter.

Kühne setzt heute den größten Teil seiner Ware über Ketten des Großhandels ab, beliefert aber auch die ostdeutschen NBV/UGA-Märkte. Das Produktionsprofil des Familienbetriebes prägen Primeln, Violen, Pelargonien, Cyclamen, Chrysanthemen, Impatiens neuguinea und Euphorbien im 12er Topf sowie als Mini, Midi oder Eintrieber.