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Schadet Neonikotinoid-Verbot der Umwelt?

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Das Verbot von Neonikotinoiden hat höhere Treibhausgas-Emissionen und einen gesteigerten Wasserverbrauch zur Folge. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie im Auftrag von Bayer und Syngenta.

Für die Rapsroduktion werden nach dem Neonikotinoid-Verbot 1,3 Milliarden Kubikmeter mehr Wasser benötigt, so eine Studie.

Einsatz von Neonikotinoiden seit 2013 eingeschränkt - mit Umweltfolgen

Zudem verlieren Rapsproduzenten und -verarbeiter den Erhebungen nach rund 900 Millionen Euro im Jahr. Der Einsatz von Neonikotinoiden ist seit 2013 in der EU eingeschränkt, bisher sei allerdings ungeklärt gewesen, welche Folgen für die Landwirtschaft und Umwelt entstünden.

Die Studie wurde von der Forschungsgesellschaft HFFA Research durchgeführt. Neben Ernteverlusten von über 900.000 Tonnen und Qualitätseinbußen führe das Verbot von Neonikotinoiden durch den gestiegenen Anbauflächenbedarf zu einem zusätzlichen Ausstoß von über 80 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Außerdem würden für die Produktion 1,3 Milliarden Kubikmeter mehr Wasser benötigt.

Durch die Umwandlung von Grasland und artenreichen Lebensräumen in Ackerflächen führe dies zudem zu einem Verlust an biologischer Vielfalt, so die Studie.