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Schleswig-Holstein: mehr Himbeeren angebaut

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Um rund 14 Prozent ist im vergangenen Jahr die Anbaufläche für Freilandhimbeeren in Schleswig-Holstein gewachsen. Mit insgesamt 74 Hektar nehmen die roten Früchte damit fast die Hälfte der gesamten Strauchbeeren-Anbaufläche (161 Hektar) in dem norddeutschen Bundesland ein.

Himbeeren zählen zusammen mit Heidelbeeren zu den bedeutendsten Freiland-Strauchbeeren in Schleswig-Holstein. Foto: cocoparisienne/Pixabay

Anbaufläche für Heidelbeeren im Freiland ebenfalls gewachsen

Ebenfalls gestiegen ist die Anbaufläche für Heidelbeeren – und zwar um sieben Prozent, wie das Statistikamt Nord mitteilt. Heidelbeeren werden in Schleswig-Holstein inzwischen auf 64 Hektar Freiland-Fläche kultiviert. Damit sind Heidel- und Himbeeren die bedeutendsten Strauchbeeren-Arten.

Eher durchschnittlich gestalteten sich die Erträge. Verantwortlich dafür war laut Statistikamt die Witterungslage zur Blütezeit im Frühjahr sowie zur Reifezeit. Demnach erzielten Himbeeren einen mittleren Hektarertrag von 51 Dezitonnen (2015: 45 Dezitonnen). Bei den Heidelbeeren ist sogar ein Rückgang zu verzeichnen: 27 Dezitonnen wurden im vergangenen Jahr geerntet und damit weniger als im fünfjährigen Mittel (30 Dezitonnen).

Gesamte Erntemenge bei Strauchbeeren um knapp 13 Prozent gestiegen

Die gesamte Strauchbeeren-Erntemenge der Freiland-Produktion in Schleswig-Holstein lag im vergangenen Jahr bei rund 5.900 Dezitonnen, was ein Plus von knapp 13 Prozent gegenüber 2015 bedeutet. Diese Zunahme ist vor allem der Ausweitung der Anbauflächen geschuldet, die gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent gewachsen sind.

Laut Statistikamt Nord bauen in Schleswig-Holstein insgesamt 39 Betriebe Strauchbeeren an.