Schley baut Gartencenter erfolgreich bei laufendem Betrieb aus

Veröffentlichungsdatum:

Das großzügige Eingangsportal gibt dem Gartencenter Schley in Wattenscheid eine neue Außenwirkung. Foto: Schleys Blumenparadies

Als „Operation am offenen Herzen“ ist der Um- und Ausbau des Gartencenters Schley in Bochum-Wattenscheid in drei Schritten gelungen. Von den ursprünglich 8000 Quadratmetern Verkaufsfläche wurden rund 4300 Quadratmeter abgerissen und anschließend 6100 Quadratmeter neu aufgebaut. Die besondere Herausforderung: Der Verkauf lief während der rund zwölf Monate Baumaßnahmen weiter.

Größer, moderner, komfortabler und energiesparender – diese Verbesserungen wünschten sich Udo und Tochter Katja Schley sowie Betriebsleiter Horst Roßbach von dem Umbau. Dafür investierte das Unternehmen einen Betrag „in einstelliger Millionenhöhe“. Größter Posten: Der bisherige Eingang wurde zusammen mit dem alten Verkaufsgewächshaus für Beet- und Balkonpflanzen abgerissen. An dieser Stelle errichtete Schley in Zusammenarbeit mit Architekt Udo Scheffler aus Castrop-Rauxel ein neues Gebäude mit insgesamt 10 000 Quadratmetern Glasfläche.

Moderne Technik spart Energie

Über eine moderne Be- und Entlüftung sowie ein Beschattungssystem wird die Temperatur in der neuen Halle geregelt. Das Ziel ist jetzt nach dem Umbau, nur noch halb so viel Energie zu benötigen. Zudem wurden alle Hallen mit einem Bewässerungssystem ausgestattet, durch das gesammeltes Regenwasser aus über- und unterirdischen Zisternen läuft. Erheblich vergrößert wurde durch den Umbau das Café. Die Fläche der von der Höntroper Bäckerei und Konditorei Strack betriebenen Restauration wuchs von 120 auf 320 Quadratmeter an.

Neue Außenwirkung

Um Platz zu machen, zog der Schnittblumenbereich in den neuen Mittelteil des Gartencenters um. Hier befinden sich auch die Kassen. „Die Eröffnung des neuen Eingangsportals und des Windfangs war der spektakulärste Schritt“, berichtet Marketingleiterin Monika Melzer. Für den modernen, großzügigen Empfangsbereich, der auch die Außenwirkung des neuen Gartencenters bestimmt, gab es von den Kunden viele positive Rückmeldungen. Eine Eröffnungsfeier ist bislang noch nicht terminiert, weil der neue Teil noch nicht fertig eingerichtet ist. Regale müssen noch gefüllt und Schilder angebracht werden. Ende Oktober, also rechtzeitig vor Eröffnung des großen Weihnachtsmarktes in Schleys Blumenparadies in Wattenscheid, sollen laut Melzer alle Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Tochter Katja führt heute die Geschäfte

Damit ist ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte gesetzt. Udo Schley hat es innerhalb von 50 Jahren von einem Schnittblumenbetrieb für Tulpen zu einem der größten regionalen Anbieter von Blumen und Pflanzen mit drei Standorten (Wattenscheid, Velbert und Gelsenkirchen) weiterentwickelt. Nachdem anfänglich vom Wagen aus verkauft wurde, eröffnete er 1975 die „Blumenhalle Schley“, 1978 das erste Gartencenter, das 2002 und 2003 neu gebaut und erweitert wurde. Allein in Wattenscheid beschäftigt das Unternehmen, das Mitglied in der Bellandris-Gruppe der Sagaflor ist, heute rund 100 Mitarbeiter – darunter im Durchschnitt sechs bis acht Auszubildende. Geschäftsführerin ist inzwischen Tochter Katja Schley.

Cookie-Popup anzeigen