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Schnittblumen: Rosen bleiben die Lieblinge

Rosen sind in Deutschland die beliebtesten Schnittblumen: Mit einem Marktanteil von 37 Prozent landeten sie im vergangenen Jahr erneut auf Platz eins der gesamten Ausgaben für Schnittblumen, gefolgt von Tulpen mit einem Marktanteil von zehn Prozent sowie Gerbera und Chrysanthemen mit je fünf Prozent. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben für Schnittblumen 2005 nach Berechnungen der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) auf mehr als drei Milliarden Euro zu Einzelhandelspreisen, das waren rund 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Davon investierten die Verbraucher schätzungsweise über 80 Prozent, den Rest gaben Großverbraucher wie zum Beispiel Hotels und Gaststätten aus.

Die Anbaufläche für Schnittblumen betrug 2005 rund 2900 Hektar, der deutsche Selbstversorgungsgrad lag bei etwa 20 Prozent. Im Sommer ist das Angebot der hiesigen Zierpflanzenbetriebe allerdings höher. Importiert wurden im vorigen Jahr Schnittblumen und Schnittgrün im Wert von schätzungsweise 1,05 Milliarden Euro zu Großhandels- beziehungsweise Importpreisen. Unsere Hauptlieferländer waren die Niederlande mit anteilig 84 Prozent an den gesamten Ausgaben für Importware und Italien mit einem Marktanteil von vier Prozent. Auch aus Costa Rica, den USA, Kenia, Israel, Ecuador und Kolumbien kamen größere Mengen.