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Schnittgehölze für den kleinflächigen Anbau - Mit Nischenprodukten eine Marktlücke erschließen

Die Energiepreise zwingen die Betriebe, auf neue Anbaumodelle zu setzen. Das Anpflanzen kleinerer Mengen an Schnittgrün und Sträucher mit Früchten zählt dazu. Weniger ist mehr, lautet die Devise. Im Sortiment sind viele neue Sorten hinzugekommen, deren Erntezeiten in unterschiedlichen Monaten liegen und die spektakuläre Fruchtstände aufweisen. In der modernen Floristik sind Schnittgehölze ein wichtiger Faktor. Besonders Zweige mit Beeren sind gefragt. Alles, was dem Retro-Stil entspricht, wie die großen Hortensienblütenbälle, wird gerne gekauft und gesucht. Interessant für den Betrieb bei den Schnittgehölzen ist besonders die lange wirtschaftliche Nutzungsdauer, die durchschnittlich bei zehn Jahren liegt, bei manchen Arten auch durchaus länger. Die Nachfrage nach natürlichen Fruchtzweigen ist stetig angestiegen, knapp gefolgt von Schnitthortensien und Blattschmuckgehölzen. Der Anbauer muss aber darauf achten, nur qualitativ hochwertige Ware anzubieten. Qualität heißt in diesem Fall, dass die Frische der Ware gegeben ist. Welche Produkte soll man für seinen Anbau auswählen? Markttendenzen lassen sich schnell herausbekommen, wenn man zum Beispiel auf dem Blumengroßmarkt beobachtet, an welchen Produkten die Kunden stehen bleiben. Das sind momentan Schnitthortensien in allen Farben und Sorten, Hortensienkränze in unterschiedlichen Variationen und Größen, Symphoricarpos, Hagebuttenrosen, Liguster mit Beeren, Zieräpfel oder die Skimmien mit ihren leuchtend roten Beeren. Ausführlich stellt Jürgen Thal vom Dienstleistungszentrum Rheinland-Pfalz in Mainz verschieden geeignete Kulturen in der TASPO 8/06 vor.