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Schreckgespenst Fachkräftemangel

Die Zahl der Ausbildungsplätze könnte größer sein, heißt es in einer zur Esslinger Tagung herausgegebenen Pressemitteilung der Fachgruppe Friedhofsgärtner sowie der Genossenschaft Württembergischer Friedhofsgärtner.Den zu befürchtenden Fachkräftemangel spricht auch ein Beitrag in der vom Bund deutscher Friedhofsgärtner kürzlich veröffentlichten "Wir Friedhofsgärtner"-Broschüre an.

"Schleichend bahnte sich eine mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften an", schreibt Dr. Karl-Heinz Kerstjens (Gartenbauzentrum Wolbeck und Essen der LK Nordrhein-Westfalen). Für die Fachrichtung Friedhofsgärtner sei "nach wie vor unbeantwortet, wie sie auch vom Image her jungen Leuten erfolgreich zu einer anschließenden Berufswahl kommuniziert werden kann." Bundesweit gibt es rund 600 Friedhofsgärtner-Auszubildende. Nur drei bis vier Prozent der Auszubildenden im Beruf Gärtner/Gärtnerin wählen die Fachrichtung Friedhofsgärtnerei. In Baden-Württemberg gab es im Jahr 2004 insgesamt 1849 Gärtner-Auszubildende, aber nur 43 hatten sich für die Friedhofsgärtnerei entschieden.