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Schutz für Selbstständige: Was leistet Dread-Disease-Versicherung?

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„Dread Disease“ bedeutet wörtlich übersetzt „gefürchtete Krankheit“. Dazu zählen beispielsweise Krebs, ein Schlaganfall oder Herzinfarkt. Eine Dread-Disease-Versicherung sichert die finanziellen Folgen solcher Krankheiten ab. Im Ernstfall erhält der Versicherte dann eine einmalige Kapitalauszahlung.

Welche Krankheiten schließt Dread-Disease-Versicherung ein?

Welche Krankheiten versichert und wie genau diese definiert sind, unterscheidet sich je nach Versicherer. Bei den meisten Anbietern in Deutschland sind jedoch eingeschlossen: Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Multiple Sklerose, Nierenversagen, Herzklappenoperationen, Lähmung, Verlust von Gliedmaßen sowie fortgeschrittene Alzheimer- und Parkinson-Erkrankungen.

Der Ernstfallschutz der Nürnberger Versicherung beispielsweise sichert 50 schwere Erkrankungen ab. Bei Diagnose einer versicherten Erkrankung bekommt der Kunde eine einmalige Kapitalleistung, die ihm zur freien Verfügung steht. Voraussetzung für die Leistungszahlung ist, dass die versicherte Person die ersten 14 Tage nach der Diagnose überlebt (Karenzzeit).

Sollte die versicherte Person innerhalb der Karenzzeit versterben, erhalten die Angehörigen die versicherte Todesfallsumme.

Kinder bis zur Volljährigkeit beitragsfrei mitversichert

Weiterer Vorteil: Kinder sind automatisch von Geburt an bis zur Volljährigkeit beitragsfrei mitversichert. Zusätzlich kann ein Zusatzbaustein für Kinder und Jugendliche mit weiteren acht spezifischen Kinderkrankheiten abgeschlossen werden.

Vor allem für Menschen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte keine oder nur eine sehr teure Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung erhalten, ist die Dread-Disease-Versicherung eine Alternative für die Absicherung im Ernstfall.

Dread-Disease-Versicherung für Selbstständige und Firmeninhaber

Da die Versicherungssumme umgehend und als Einmalzahlung zur freien Verfügung steht, eignet sich die Versicherung insbesondere als Schutz für Selbstständige, Freiberufler und Firmeninhaber. Mit einer Dread-Disease-Versicherung kann zum Beispiel der Inhaber eines Handwerksbetriebes zunächst seinen Einkommensausfall kompensieren und den Betrieb fürs Erste weiter am Laufen halten.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn der Versicherte berufs- oder erwerbsunfähig wird. Die Leistung aus einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung wird in Form einer monatlichen Rente erbracht. Sie soll das fehlende, laufende Einkommen ersetzen und dabei helfen, den gewohnten Lebensstandard zu erhalten.

Einmalige Kapitalauszahlung puffert hohe Behandlungs- oder Therapiekosten ab

Bei einer besonders schweren Krankheit kommen jedoch häufig plötzlich hohe Behandlungs-, Pflege- oder Therapiekosten auf die Betroffenen zu. Damit diese nicht zur Existenzbedrohung werden, hilft als Ergänzung die Dread-Disease-Versicherung.

Alternativ kann die Einmalzahlung auch für die Abzahlung eines Immobilienkredits oder notwendige Umbaumaßnahmen am Haus verwendet werden. Die Auszahlung erfolgt unabhängig davon, ob der Versicherte dauerhaft eingeschränkt ist oder nach zwei Monaten wieder ins Berufsleben zurückkehrt.

Weiterer Unterschied: Bei der Dread-Disease-Versicherung gibt es keine Unterscheidung nach bestimmten Berufsgruppen.