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Schwäbisch Gmünd: erstes überregionales Streuobstzentrum entsteht

Auf dem Gelände der Landesgartenschau (Laga) in Schwäbisch Gmünd entsteht derzeit das erste regionale und überregionale Streuobstzentrum, meldet das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

Dessen Fokus soll vor allem auf einer intensiven Bildungsarbeit liegen, um die Wertschätzung für Streuobstflächen zu erhöhen und das Engagement einzelner zu fördern. So sollen laut Ministerium Führungen etwa für Kindergärten, Schulen oder Obst- und Gartenbauvereine angeboten werden. Ein weiterer Baustein sei die überregionale Aus- und Weiterbildung von Lehrern und Lernenden zum Thema Streuobst.

Eröffnet wird das Streuobstzentrum im Rahmen der Landesgartenschau, es soll jedoch auch langfristig zur Verfügung stehen. „Das Streuobstzentrum sowie die bepflanzten Übungs- und Besichtigungsflächen werden nach der Landesgartenschau vollumfänglich bestehen bleiben“, bestätigte Dr. Ulrich Arzberger, Pressesprecher des Ministeriums, auf Anfrage der TASPO.

Für den Garten- und Landschaftsbau, Baumpfleger und kommunale Mitarbeiter soll es zudem Fortbildungsmöglichkeiten geben. „Direkt am Streuobstzentrum stehen etwa 200 Obstbäume, an denen der Obstbaumschnitt auch praktisch veranschaulicht werden kann“, so Arzberger. In Kursen werde außerdem das Veredeln von Obstbäumen gezeigt.

Um die Bildungsaktivitäten zu unterstützen, läuft Arzberger zufolge derzeit ein Förderantrag bei der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg. Für die Errichtung des Gebäudes stellt das Ministerium insgesamt 30.000 Euro zur Verfügung. „Der Unterhalt wird durch den Bezirksverband für Obst- und Gartenbau Schwäbisch Gmünd finanziert“, so Arzberger. (hlw/ds)