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Schweiz: Gemüsehändler des Betrugs überführt

Die Schweizer Zollfahnder haben nach Angaben des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes der Schweiz (lid) acht Gemüse- und Früchtehändler des Betrugs überführt. Die "Bande" soll den Schweizer Staat bei der Einfuhr der Ware aus Italien um fast 2,5 Millionen Franken geprellt haben. Den Tätern drohe nun eine Nachzahlung der Abgaben sowie eine saftige Buße. In den Zollbetrug involviert seien nach Angaben der eidgenössische Zollverwaltung (EZV) Händler aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin. Die Importeure hätten mit dem Lieferanten exakte Abmachungen getroffen, um die hohen Einfuhrzollabgaben bei Früchten und Gemüse zu umgehen. Dies sei durch fiktive Rechnungen und verdeckte Ladungen erfolgt. Bei den Ermittlungen organisierte in Italien die Guardia di Finanza im Rahmen der "Tuttifrutti" getauften Operation eine Razzia im Firmensitz des Lieferanten.

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