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Selecta Klemm will in Standort Kenia investieren

Selecta Klemm (Stuttgart) will in Kenia expandieren. Wie die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) mitteilt, stellt sie dem Familienunternehmen für die Modernisierung von Gewächshäusern ein langfristiges Darlehen in Höhe von drei Millionen Euro zur Verfügung. 

Laut DEG bewirtschaftet Selecta Klemm in Kenia seit 1999 rund 18 Hektar Gewächshausflächen. Einen hohen Stellenwert habe im Betrieb das Umwelt- und Sozialmanagement. So zahle Selecta Klemm im nationalen Vergleich überdurchschnittliche Löhne und biete eine Vielzahl von kostenlosen Zusatzleistungen, wie beispielsweise Transport zum Arbeitsplatz, medizinische Versorgung und Präventionsberatung. Rund 1.000 Beschäftigte arbeiten den Angaben zufolge bei Selecta Kenya.

„Eine der größten wirtschaftspolitischen Herausforderungen in diesem Land besteht in der Erhaltung und in der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die DEG leistet mit ihren Investitionen in solide wirtschaftende mittelständische Betriebe hierfür einen wichtigen Beitrag. Das Engagement bei Selecta Kenya ist ein weiteres positives Beispiel“, betonte der deutsche Botschafter in Kenia, Andreas Peschke, anlässlich eines Besuchs bei Selecta.

Die Blumenzucht gilt als wichtige Branche, um die Armut in der Region zu bekämpfen. Ergänzend zu der Investitionsfinanzierung hat die DEG Selecta Kenya Fördermittel für Begleitmaßnahmen bereitgestellt. Eine dieser Maßnahmen ist die Initiative „HERhealth“, die in Betrieben Gesundheits- und Präventionsberatung speziell für Frauen durchführt. Zudem soll eine Machbarkeitsstudie die Umstellung der Energieversorgung des Betriebes auf Solarenergie vorbereiten. (ts/deg)