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Seminar in Geisenheim: Mobile Tropfbewässerung und Teilflächen im Blick

Die Zusatzberegnung könnte wasser- und energiesparender erfolgen, als es heute beim Freilandanbau von Gemüse praxisüblich ist. Dieser Aspekt stand am 26. September bei einem Bewässerungs-Seminar der Forschungsanstalt Geisenheim im Blickpunkt.

Diverse Entwicklungen führen zu einer "intelligenteren Beregnung", sagt Dr. Heinz Sourell. Der Wissenschaftler aus der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL, Institut für Betriebstechnik und Bauforschung) rückte die "Mobile Tropfbewässerung" sowie die "Teilflächenspezifische Beregnung" in den Fokus. Beide Varianten zählen zu den aktuellen Forschungsprojekten des Braunschweiger Instituts. Sourell sieht die mobile Tropfbewässerung als kostengünstigere Alternative zur stationären Tropfbewässerung. Bei dem Verfahren werden Tropfrohre an eine den Gießwagen ähnliche Vorrichtung angebracht, also an Kreis- und Linearberegnungsmaschinen montiert.

Als Tropfer verwendet das Institut derzeit einen von BJ-Bewässerungstechnik (Lengfurt-Triefenstein) in Geisenheim gezeigten Tropfrohrtyp aus der "Hydrogol"-Reihe. Dies sind Tropfer ohne Druckkompensierung, aber mit integrierten Tropfelementen und Selbstreinigungsmechanismus. Das Wasser tritt jeweils an zwei Tropfstellen aus. Weitere Details zum Thema finden Sie in der TASPO 40/06.