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Senioren-Servicedienst: „Drei alte Damen und ihr Chauffeur“

Zur besten Sendezeit im ersten Fernsehprogramm spielte das Kölner Friedhofsmobil eine Hauptrolle. 30 Minuten lang stand Anfang Januar in einem Film von Christian Gropper die Initiative im Mittelpunkt. In der Sendereihe „Gott und die Welt“ begleitete die Reportage Godehart Bettels, den Chauffeur des Friedhofmobils, und drei seiner „Mädels“ bei den Fahrten zum Friedhof und in ihrem Alltag. Der Film erzählt davon, wie einsam ältere Menschen sein können und mit wie geringen Mitteln es möglich ist, ihnen eine große Freude zu machen. Das Kölner Friedhofsmobil ist in seiner Art einzigartig in Deutschland. Der Senioren-Servicedienst ist Ansprechpartner für diesen mobilen Hilfsdienst für die Senioren in der Stadt. Er steht allen bedürftigen Menschen hilfreich zur Seite, wenn der Bedürftige den Besuch der Grabstätte auf einem der 59 Kölner Friedhöfe wünscht.

Wie Paula Scherff, 95 Jahre, die seit dem Tod ihres Mannes vereinsamt in einem Kölner Seniorenheim lebt. Da sie keine Verwandten mehr hat und auf einen Rollstuhl angewiesen ist, findet sie kaum noch die Gelegenheit, das Heim zu verlassen. Doch zwei Tage im Monat sind für die alte Frau ganz besondere Tage: Dann kommt Godehart Bettels, um sie abzuholen. Er ist der Fahrer des Kölner Friedhofsmobils, das vor bald sieben Jahren auf Initiative der Kölner Friedhofsgärtner ins Leben gerufen wurde. Seitdem können alleinstehende Kölner Senioren einfach und kos-tenlos die Gräber ihrer verstorbenen Verwandten besuchen, was der Film einfühlsam beschreibt. Bis zu 1,7 Millionen Zuschauer sollen ihn gesehen haben.