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Blume 2000 übernimmt Miflora

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2012 gründeten Tobias Mazet und Remco Livain Miflora, einen Online-Versandhandel für floristische Produkte. Nun greift die Blume 2000 zu und übernimmt das Startup-Unternehmen aus München. Über den Kaufpreis schweigen beide Parteien.

Mitgründer Tobias Mazet hat gut Lachen. Er konnte sein Startup Miflora an Blume 2000 verkaufen. Foto: Miflora

Blume 2000 und Fleurop verstärken Online-Geschäft

Die Floristik-Kette aus Hamburg unternimmt so einen wirtschaftlichen Schachzug, der die Vorgehensweise des Konkurrenten Fleurop spiegelt. Das Unternehmen aus Berlin hatte sich Ende September den insolventen Blumen-Abo-Anbieter Bloomy Days einverleibt.

Nicht nur den Ausbau der Beziehungen zu Privatkunden sowie eine Stärkung im E-Commerce visiert Blume 2000 durch den Kauf des Online-Shops Miflora an. Nach eigenen Angaben will die Floristik-Kette durch den Zukauf auch einen Kanal zu Firmenkunden schaffen. Außerdem möchte Blume 2000 im gleichen Zuge Neukunden gewinnen und Bestandskunden binden.

Miflora und Blume 2000: erfrischend anders?

Miflora ist einer von vielen Online-Anbietern, die dem stationären Handel Konkurrenz machen. Das Unternehmen will überraschend anders sein und setzt auf Blumensträuße, in die wenig Grün gebunden wird. „Wir wollen Blüten verkaufen, kein Beiwerk!“, sagte Mitgründer Tobias Mazet in einem Interview mit der Fachzeitschrift gestalten&verkaufen und fand mit dieser Äußerung bei manchem stationären Fachhändler keinen großen Anklang.

Auch Blume 2000 wird von den kleineren Floristikgeschäften kritisch beäugt. Das Unternehmen betreibt in Deutschland rund 200 Filialen, beschäftigt 1.500 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 100 Millionen Euro.