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Silberne Rose im Norden mit neuem Konzept: kostenneutral, öffentlichkeitswirksam

Über zwei Tage stritten in Timmendorfer Strand an der Ostsee zwölf junge Floristinnen und drei Floristen aus den drei Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern im fairen Wettkampf miteinander um den jeweiligen Landestitel "Sieger der Silbernen Rose 2005". Als Gewinner gingen schließlich Jens Gramkow von Ambiente Blumen und Accessoires (Bad Segeberg), Mario Mahlstedt vom Blumenhof Kehr (Hamburg), und Gabriele Dewner von Blumen Kölzow (Rostock), hervor. Diese Erstplatzierten nehmen an der Bundesmeisterschaft der Floristen, der "Goldenen Rose" teil, die im zweijährigen Turnus in wechselnden Städten ausgetragen wird. Erstmalig mussten alle Teilnehmer nur ihr floristisches Werkzeug mitbringen. Vor Ort erhielten sie, dank der Unterstützung von mehr als 30 Sponsoren aus den unterschiedlichsten Bereichen, weitgehend identisches Pflanzenmaterial und eine Auswahl an Hartwaren und Dekorationsmitteln, die sie für alle vier Wettbewerbsarbeiten nutzen durften. Zwei Tage lang gestalteten die Jungfloristen in aller Öffentlichkeit und bei herrlichstem Sommerwetter in ansprechender Umgebung ihre Wettbewerbsbeiträge.

Zwei Arbeiten wurden innerhalb des Ausstellungsgeländes der Verbrauchermesse Living & Garden rund um die Bühne angefertigt und verblieben dort. Die zwei weiteren Arbeiten entstanden auf der Seebrücke und in der überdachten "Lindner-Passage" und wurden auch dort ausgestellt. Das neue, die Öffentlichkeit suchende Konzept, darin waren sich die Veranstalter einig, hat dem Wettbewerb gut getan, der Messe Living & Garden ebenfalls. Die Floristen-Show war ein Programmpunkt, der gut mit dem Messekonzept harmonierte, wie die Pressesprecherin Annette Breuche vom Veranstalter E.F.E., European Fairs & Exhibitions GmbH meinte. Kai Jentsch, Vorsitzender des Landesverbandes Schleswig-Holstein im Fachverband deutscher Floristen (FdF) jedenfalls fand sein von langer Hand vorbereitetes Konzept bestätigt.