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Smart, nachhaltig, gemütlich: aktuelle Trends für den Garten

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Smarte Gartengeräte, komfortable Outdoor-Möbel oder vollausgestattete Außenküchen: Der Garten wandelt sich immer mehr zum „Freiluft-Wohnzimmer“ – ein Trend, der durch die Corona-Pandemie noch verstärkt wurde. Neuheiten für die boomende Gartenbranche zeigt normalerweise die spoga+gafa. Nach der pandemiebedingten Absage für 2021, hat die Koelnmesse unabhängig von der Veranstaltung die aktuellen Themen und Trends für den Garten-Lifestyle zusammengestellt.

Die Grenzen zwischen drinnen und draußen sind fließend: Mit komfortablen Outdoor-Möbeln in natürlichem Look werden Garten und Terrasse zunehmend zum „Freiluft-Wohnzimmer“. Foto: Marianne/Pexels

Natürliche Optik und nachhaltige Produktion gefragt

Natürlichkeit lautet der Koelnmesse zufolge in der aktuellen Saison das Motto für viele Gartenmöbel und Accessoires. Dies spiegelt sich in natürlichen Farbtönen ebenso wie in authentischen Materialien wider – Naturnähe vermitteln beispielsweise Naturholz, Rattan oder Leinen. Um Stühlen oder Tischen aus Teakholz einen naturbelassenen Look zu verleihen, verwenden viele Hersteller nahezu den kompletten Baumstamm. Ebenfalls natürlich muten Produkte wie Pflanztöpfe aus Kunststoff in rauem Naturstein-Design oder Sonnenschirmständer aus Fiberglas in Holzoptik an.

Neben einer natürlichen Optik spielt vor allem das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle – der nachhaltige Garten ist daher ein Schwerpunktthema der spoga+gafa. Wie die Koelnmesse erläutert, setzen auch immer mehr Unternehmen bei ihren Neuheiten auf Nachhaltigkeit und produzieren beispielsweise Outdoor-Möbel oder Pflanztöpfe inzwischen vermehrt aus wiederverwendeten Materialien. Dabei finden gebrauchtes Holz von Hütten oder Booten und recyceltes Plastik aus Ozeanen und Haushalten ebenso Verwendung wie Überbleibsel von Textilien oder organische Reststoffe. Auf die ressourcenschonende Herstellung verweisen den Angaben zufolge Kollektionsnamen wie „Green Basics“ oder Greenline“, zudem sind immer mehr recycelte Gartenprodukte für einen geschlossenen Materialkreislauf selbst zu 100 Prozent recyclingfähig.

Gartenmöbel werden leichter, luftiger und filigraner

Weitere Trends, die laut Koelnmesse bei Outdoor-Möbeln zu beobachten sind: Designklassiker für den Garten erhalten diverse Neuauflagen, die vertraut wirkende Optik der Re-Editionen wird dabei mit dem Komfort und der Qualität heutiger Materialien verbunden. Stühle, Sitzlandschaften, Hollywoodschaukeln und Co. werden außerdem leichter, luftiger und filigraner und kombinieren Materialen wie Aluminium, Teak oder Keramik mit wasserfesten Outdoor-Stoffen. Flexibel zeigen sich neue Multifunktionsmöbel, deren Rücken- und Seitenlehnen sowie Sitzflächen sich leicht verstellen oder umstecken lassen. Außerdem verschwimmen die Grenzen zwischen drinnen und draußen immer mehr, sodass sich Möbel für beide Bereiche kaum noch voneinander unterscheiden. Ausladende und ungewöhnlich tiefe Sofas, Sessel und Daybeds erobern laut Koelnmesse die Terrasse. Selbst das Homeoffice lässt sich mit komfortablen und wetterfesten Möbeln ins Freiluft-Wohnzimmer verlegen.

Wetterfeste Outdoor-Küchen und smarte Gartengeräte

Ein entspanntes Essen unter freiem Himmel ermöglichen ausziehbare Tische, Sitzbänke und Stühle mit erhöhter Sitzposition. Zubereitet werden die Speisen in wetterfesten Outdoor-Küchen, die sich laut Koelnmesse je nach Platz und Anspruch individuell konfigurieren lassen. Jedes Jahr um neue Elemente erweitert, stehen sie der Ausstattung der Einbauküchen im Indoor-Bereich kaum noch nach. Wer darüber hinaus mit Kräutern und Gemüse aus dem eigenen Garten kochen möchte, dem stehen für die im Trend liegende Selbstversorgung verschiedene Hochbeete, Pflanzregale und Mini-Gewächshäuser für das Outdoor- und Indoor-Gardening zur Verfügung.

Mittlerweile zur Standardausstattung vieler Hobbygärtner gehören laut Koelnmesse Mähroboter und automatische Systeme für die Bewässerung – smarte Features, die als Ergänzung hochwertiger Modelle zur Verfügung stehen, helfen dabei, bei der Gartenarbeit noch mehr Zeit und Energie zu sparen. Beispielsweise lassen sich Rasenpflege und Bewässerung mit Sensoren optimieren, die Temperatur und Feuchtigkeit im Boden messen. Eine vernetzte Steuerung sorgt für einen effizienten Wasser- und Stromverbrauch. Viele Gartengeräte sind zudem mit besonders leistungsstarken Akkus ausgerüstet und lassen sich über Solarmodule aufladen.

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