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Solarförderung: Kürzung beschlossen

Am 6. Mai hat der Bundestag die Kürzung der Solarförderung zum 1. Juli 2010 beschlossen. Damit erhalten Betreiber neuer Solaranlagen weniger Geld. Auch wenn sich der Bundesrat mit dem Gesetzesvorhaben noch abschließend beschäftigt, das Gesetz ist nicht zustimmungspflichtig, meldet die Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau. Nach der Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird die Förderung von Anlagen auf Dächern um 16 Prozent und auf Freiflächen um 15 Prozent zusätzlich gesenkt. Allerdings soll für Freiflächen-Projekte, die schon vor dem 25. März eine Genehmigung hatten und die vor 2011 ans Netz gehen, die alte Förderhöhe gelten. Anlagen auf Ackerflächen gehen ganz leer aus. Nur elf Prozent beträgt die Kürzung für Anlagen auf Konversionsflächen, dazu zählen früher militärisch oder industriell genutzte Flächen wie Mülldeponien oder Truppenübungsplätze.Verbesserungen gibt es für Solarstrom, der selbst verbraucht wird. Er wird um acht Cent höher vergütet als Strom, der ins Netz eingespeist wird. Diese Regelung gilt für Anlagen bis 500 Kilowatt.