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Sommernutzung von Gewächshäusern: Stangenbohnen für mehr Abwechslung

Mit Stangenbohnen könnte die Sommernutzung von Gewächshäusern in Gemüsebaubetrieben abwechslungsreicher gestaltet werden. Bei der Führung durch aktuelle Kulturversuche rückte anlässlich des Hohenheimer Gemüsebautages daher unter anderem ein Stangenbohnen-Sortenvergleich ins Blickfeld.

Stangenbohnenfrüchte mehrerer Sorten in ansprechender Qualität wurden gezeigt, hier die Sorte ‘Festival’. Foto: Edgar Gugenhan

Wird immer wieder die gleiche Kultur – beispielsweise Tomaten – angebaut, kann es zu Pflanzenschutzproblemen kommen. Zu den Alternativen können Stangenbohnen zählen. Daher wurden in einem der Hohenheimer Gewächshäuser vier Stangenbohnensorten ausgesät und angebaut.

Verwendet wurden die Sorten ‘Limka’ und ‘Cobra’ (Herkunft: Graines Voltz) sowie ‘Festival’ und ‘Mandra’ (Herkunft: Rijk Zwaan).

Die Aussaat erfolgte in Kalenderwoche 25 und die Ernte begann am 7. August. Bis zum Termin des Gemüsebautages (20. September) verlief der Ertrag bei diesen vier Sorten zwar ähnlich, doch konnten bereits gewisse Unterschiede festgestellt werden.

Bis zu diesem Termin brachte die Sorte ‘Festival’ den höchsten Ertrag (etwas mehr als vier Kilogramm pro Quadratmeter), gefolgt von ‘Cobra’, ‘Limka’ und ‘Mandra’. (gug)