Compo: Relaunch Flüssigdünger & neue torffreie Bio-Erden

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Neue Optik für Flüssigdünger mit abgestimmten Farbcodes. Foto: Compo

Compo treibt mit dem Ausbau des Angebots an torffreien Bio-Blumenerden seine Torfreduktionsstrategie voran. Außerdem haben die Flüssigdünger ein neues Design mit auf die Compo Sana Blumenerden abgestimmter Optik bekommen.

Neue Farbcodes für Blumenerde und dazu passenden Flüssigdünger

Verbraucher sollen durch den neuen Look erkennen, welche Flüssigdünger für die unterschiedlichen Pflanzen geeignet sind. Der Grund sind neue Farbcodes, die für die entsprechende Blumenerde und den dazu passenden Flüssigdünger definiert wurden. Compo nutzt den Relaunch auch, um den ebenfalls flüssigen Complete Pflanzendünger noch stärker als Premiumprodukt zu positionieren. Die Nährstoffformel dieses Universaldüngers besteht aus Magnesium, Kalzium und Eisen für gesunde, kräftige und blühfreudige Pflanzen.

Zwei neue torffreie Bio-Erden von Compo

Darüber hinaus sind zwei neue torffreie Bio-Erden von Compo erhältlich – die laut Hersteller erste Bio-Spezialerde für mediterrane Pflanzen und eine torffreie Bio-Anzucht- und Kräutererde. Zusätzlich werden Verpackungen und Präsentation des gesamten torffreien Compo Bio-Blumenerden-Sortiments umgestellt. Dabei erleichtert der einheitliche, moderne Look den Konsumenten die Wahl der Blumenerde, deren Verpackungsfolien aus Recyclingmaterial aus über 80 Prozent Altplastik bestehen.

Die torffreien Compo Bio-Erden liegen laut GfK in der Gunst der deutschen Verbraucher deutlich vorn, dabei bleibt die Problematik fehlender Torfalternativen weiterhin bestehen: „Die Herausforderung für die gesamte Branche besteht darin, alternative Materialien für Torf zu finden, die sowohl eine ähnlich hohe Qualität aufweisen als auch gut verfügbar und für den Kunden bezahlbar bleiben. Wir haben seit Jahren torfreduzierte und auch komplett torffreie Erden im Sortiment und treiben damit gemeinsam mit den Handelspartnern diesen wichtigen Gedanken voran“, erklärt Stephan Engster, CEO von Compo.

Ziel: bis 2030 Torfanteil in Blumenerden auf unter 30 Prozent reduzieren

Als Torfersatzstoffe nutzt Compo unter anderem Holzfaser, Rindenmulch und -humus oder Kompost. „Unser Ziel ist es, unseren ökologischen Fußabdruck in jeglicher Hinsicht zu minimieren. Daher werden wir unser Sortiment an torffreien Blumenerden kontinuierlich erweitern und den Torfanteil in unseren Blumenerden bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Prozent reduzieren.“ Nichtsdestotrotz ist und bleibt Torf aufgrund seiner Eigenschaften aus Gärtnersicht der ideale Ausgangsstoff zur Herstellung von Blumenerden. Mögliche Szenarien für einen kompletten Torfausstieg können aus Sicht von Engster daher nur in enger Zusammenarbeit aller Beteiligten entwickelt werden: „Die Erarbeitung einer realistischen Torfreduktionsstrategie ist eine Herausforderung, die nur gemeinsam von Branche und Politik bewältigt wird. Wir begrüßen und fördern den konstruktiven Dialog auf Bundes- und Europaebene und setzen klare Benchmarks.“