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Sozialpartner im Gartenbau ziehen Bilanz zum Berufsbildungsgesetz

Gut zweieinhalb Jahre nach der Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) im April 2005 haben die Sozialpartner im Gartenbau Bilanz gezogen. In einer gemeinsamen Stellungnahme wandten sich der Zentralverband Gartenbau (ZVG) und die Gewerkschaft IG BAU an Bundesbildungsministerin Annette Schavan mit Vorschlägen aus Sicht der Praxis für eine Überprüfung des Gesetzes. Außerdem geht es beiden Organisationen darum, sich bei der geplanten Evaluierung des BBiG durch das Ministerium mit einzubringen.

"Wir hoffen, dass unsere Anregungen zu mehr Praktikabilität in der Ausbildung führen", sagten dazu ZVG-Präsident Heinz Herker und der IG BAU-Vorsitzende Klaus Wiesehügel. Die bereits im November 2007 erarbeitete Stellungnahme des gemeinsamen Koordinierungsausschusses Berufsbildung im Gartenbau, an dem auch der Bundesverband Garten- Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) beteiligt ist, umfasst 33 Seiten und stellt den einzelnen Paragrafen des Gesetzestextes die jeweilige Bewertung der Sozialpartner im Gartenbau gegenüber.

Zu den aufgezeigten Regelungen, die bei der Umsetzung in der Praxis auf Unverständnis und Kritik stoßen, gehören laut Herker und Wiesehügel beispielsweise die gesetzlichen Vorgaben für die Ausrichtung von Prüfungen, die Anrechnung vollzeitschulischer Bildungsgänge sowie die Ausrichtung der Paragrafen zur Qualifizierung behinderter Menschen. Weitere Einzelheiten lesen Sie in der aktuellen TASPO