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"Berlins Grüne Seiten" am Start

Das neue gartentouristisches Netzwerk der Hauptstadt "Berlins Grüne Seiten" hat sich am 21. Mai 2008 erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Schirmherrin dieses Netzwerkes ist die Berliner Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer. Ihr Engagement für "Berlins Grüne Seiten" begründet Junge-Reyer so: "Berlin ist die grünste Stadt Deutschlands und eine der grünsten Metropolen der Welt. Kaum eine andere Großstadt hat so viele Grünflächen aufzuweisen. Mehr als 2.500 öffentliche Grün- und Erholungsanlagen aus über 300 Jahren mit einer Gesamtfläche von über 6.400 Hektar bieten Berlinerinnen und Berlinern sowie Touristen vielfältige Erholungsmöglichkeiten und kulturelle Genüsse. Der "1. Tag der Parks und Gärten" am 7. und 8. Juni ist eine tolle Aktion, um auf diesen "grünen" Reichtum der Stadt aufmerksam zu machen." Das Ziel von "Berlins Grünen Seiten" ist es, Berliner Parks und Gärten bekannter zu machen, touristisch zu erschließen und wirtschaftlich zu fördern sowie ein leistungsfähiges Netz von Kooperationen aufzubauen. An diesen Zielen arbeiten private und öffentliche Eigentümer, wie die Fachverwaltungen der Berliner Bezirke, Institutionen, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, die Max-Liebermann Gesellschaft, die Stiftung Historische Friedhöfe, die Königliche Gartenakademie oder die Grün Berlin GmbH. Die DGGL (Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur) ist mit der Initiative "Offene Gärten" dabei, in der private Gärten ihre Tore öffnen. Bücherfreunde finden in der bemerkenswerten "Deutschen Bücherei des Gartenbaues" (Universitätsbibliothek der TU Berlin) historische Gartenbücher, Fachbücher und -magazine.