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Spargelsaison gestartet in Mecklenburg-Vorpommern

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In Mecklenburg-Vorpommern ist die Spargelsaison offiziell gestartet. Die ersten Stangen des begehrten Gemüses hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus auf dem Hof Denissen in Wöbbelin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) gestochen.

In Mecklenburg-Vorpommern ist diese Woche die Spargelernte offiziell gestartet. Foto: Alexander Spoerr/Fotolia

Spargelernte beginnt zur üblichen Zeit

„In diesem Jahr blicken wir auf einen verhältnismäßig warmen Februar zurück, der eine frühe Spargelernte versprach. Der doch sehr kühle März hat das Pendel zurückschlagen lassen und dazu geführt, dass die Spargelernte in diesem Jahr zur üblichen Zeit beginnt“, so Backhaus bei seinem symbolischen Spargelstich zur Eröffnung der diesjährigen Spargelsaison.

Im vergangenen Jahr wurde in Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von rund 240 Hektar Spargel angebaut, wie Backhaus betonte. Das entspreche einem Flächenzuwachs um drei Hektar gegenüber 2014. Gerechnet auf die Jahre 2008 bis 2014 liege die durchschnittliche Spargelanbaufläche sogar bei 246 Hektar, so der Minister. Demnach bleibe Spargel weiter eine feste Größe im Gemüseanbau des Bundeslandes.

Kreis Ludwigslust-Parchim Zentrum des Spargelanbaus in Mecklenburg-Vorpommern

Das Zentrum des Spargelanbaus in Mecklenburg-Vorpommern liegt Backhaus zufolge im Kreis Ludwigslust-Parchim. Auf rund 134 Hektar Fläche werden dort etwa 55 Prozent des Spargels angebaut. „Außerdem befinden sich mit 41 Hektar knapp 17 Prozent der Anbaufläche im Kreis Mecklenburgische Seenplatte und mit 10,2 Hektar der Spargelanbaufläche 4,2 Prozent in Nordwestmecklenburg“, so Backhaus.

Mit einem Kilopreis von elf bis fünfzehn Euro müssen die Verbraucher in diesem Jahr in etwa gleich viel wie 2015 für Spargel bezahlen. Rund 900 Tonnen der weißen Stangen wurden im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern gestochen, etwa 114.000 Tonnen Spargel waren es im gesamten Bundesgebiet.