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spoga+gafa 2021: auf dem Weg zu einer hybriden Fachmesse

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Die Koelnmesse hat ein umfangreiches Hygiene- und Maßnahmenpaket geschnürt, das unter anderem für die spoga+gafa 2021 gelten und den sicheren persönlichen Kontakt als „Herzstück einer Messe“ ermöglichen soll. Dazu gehören verschiedene digitale Lösungen.

Zu dem Maßnahmenpaket, das die Koelnmesse unter anderem mit Blick auf die spoga+gafa 2021 geschnürt hat, gehören die Besuchererfassung per QR-Code und Zuschaltung von außerhalb. Foto: Heinrich Dreßler

Koelnmesse stellt Maßnahmenpaket im „#B-SAFE4business Village“ vor

Um Ausstellern die Maßnahmen im Detail zu demonstrieren, wurde bereits im Oktober in einer Messehalle das „#B-SAFE4business Village“ aufgebaut – eine Art Mustermesse, in die Partner wie Standbauer, Caterer oder Reinigungsdienstleister eingebunden waren. Mit Blick auf die spoga+gafa 2021, die vom 30. Mai bis zum 1. Juni stattfinden soll, lud die Koelnmesse zu einem Presserundgang durch die Mustermesse ein, an dem auch Stefan Lohrberg, Direktor der spoga+gafa, teilnahm.

Das Maßnahmenpaket, das den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen entspricht, wurde mit den zuständigen Behörden vor Ort abgestimmt und umfasst die folgenden Aspekte:

Zugangskontrolle – die Besucher betreten das Messegelände durch eine kontaktlose Sicherheitsschleuse, mit der, ähnlich wie am Flughafen, gefährliche Gegenstände erkannt werden

eGuard-App und Corona-Scan sorgen für Sicherheit auf Messen wie spoga+gafa

eGuard-App – die für Messebesucher obligatorische App der Koelnmesse erfasst anonym die Position der Menschen auf der Messe und informiert diese in Ampelfarben über die Personendichte in den Messehallen. Im Hintergrund ist die Darstellung der Dichte genauer, sodass die Messe Sicherheitspersonal an kritische Stellen schicken kann. Nach Aussage von Lohrberg bieten Fachmessen aber genug Fläche pro Besucher.

Corona-Scan – die Besucher sollen an den Messeständen ein- und auschecken, damit die Kontakte nachverfolgt werden können. Dazu werden die Stände mit einem individuellen QR-Code versehen. Ein QR-Code-Scanner wird in die Messe-App integriert. Nach Einschätzung von Lohrberg wird der Umgang mit solchen Maßnahmen selbstverständlich werden. Optional können Aussteller einen „Hygiene-Guard“ buchen, der die Einhaltung der Maßnahmen am Stand überwacht (Personenzahl, Schutzmasken, Abstand, Desinfektion).

Corona-konforme Standbaukonzepte und digitale Standerweiterung

Messestände – für Aussteller, die nicht selbst einen Standbauer beauftragen wollen, bietet die Koelnmesse fertige Stände in mehreren Varianten an. Zur Ausstattung gehören Desinfektionsmittel-Spender sowie Tische mit Spuckschutzaufsatz. Die Theke ist um 1,50 Meter eingerückt, damit sich in den Gängen kein Stau bildet. Nach Angaben von Lohrberg kommt dieses kostengünstige Angebot bei Ausstellern ohne eigenes Standkonzept gut an. Ein Messebauer stellte eine kamerabasierte Lösung zur Erfassung der Besucherzahl auf dem Stand vor, um die maximale Anzahl einzuhalten. Die Kamera erkennt Personen ohne Schutzmaske und löst bei einem Betretungsversuch Alarm aus.

Digitalisierung – mit der „digitalen Standerweiterung“ können sich Aussteller auf der Messe präsentieren, ohne vor Ort zu sein. Möglich ist auch eine Teil-Digitalisierung, bei der Firmenvertreter vor Ort sind, Spezialisten oder internationale Kollegen aber zugeschaltet werden können. Umgekehrt kann die Digitalisierung auch die Besucherreichweite erhöhen, wie ein Messebauer erläuterte. Bei der „hybriden Messe“ müssen die Besucher nicht unbedingt vor Ort sein, um sich zu informieren. Eine statische Kameraführung reicht dafür allerdings nicht aus. Das digitale Angebot muss dem Zuschauer ein Erlebnis bieten, so der Messebauer. Interaktive Formate seien besser als passives Zuschauen.

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