Alle News

Spritzschäden an Zierpflanzen

Mit den hohen Temperaturen zeigten und zeigen sich immer noch Unverträglichkeiten von Pflanzenschutzmittelbehandlungen, die möglicherweise schon längere Zeit zurückliegen können. Bei zum Beispiel ursprünglich geringem Schädigungsgrad kann die Transpirationsleistung der geschädigten Zellen solange ausreichend hoch bleiben, bis es im weiteren Verlauf doch zum Wasserdefizit und damit zu Chlorosen oder Nekrosen kommt. Das wird dann als Spritzschaden verzögert sichtbar. Erfahrungsgemäß sind dann Pflanzenorgane einer Altersstufe betroffen. Liegt die Behandlung länger zurück, so muss der Neuzuwachs entweder symptomlos sein beziehungsweise die Intensität des Schadens von älteren Organen in Richtung Neuzuwachs abnehmen.