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Staatssekretär Bleser: „Herbstzeit ist Pflanzzeit“

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„Herbstzeit ist Pflanzzeit“ – unter diesem Motto hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeslandwirtschaftsminister, Peter Bleser, in seinem Wahlkreis Mosel/Rhein-Hunsrück zur Baumpflanzung eingeladen. Und ging mit gutem Beispiel voran: Gemeinsam mit Helmut Selders, Präsident des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) brachte Bleser eine Eiche in die Erde.

Bei der Baumpflanzung (v.l.): Peter Bleser, BdB-Präsident Helmut Selders, Gerhard Weber (Bürgermeister der Stadt Kaisersesch), Anke Beilstein (Landkreisabgeordnete für den Landkreis Cochem-Zell) und Albert Jung (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch). Foto: BdB

Optimale Pflanzzeit für Bäume ab Ende Oktober

Damit setzten Selders und Bleser gleichzeitig ein Signal für Garten- und Landschaftsbaubetriebe sowie Freizeitgärtner, den Herbst ab Ende Oktober als optimale Pflanzzeit für Bäume zu nutzen – nämlich dann, wenn die Vegetationszeit abgeschlossen ist und die Bäume in die winterliche Ruhephase gehen. Gepflanzt werden kann laut BdB sogar bis weit in den Winter hinein, sofern der Boden nicht hart gefroren und das Wetter offen ist.

Zudem wies Bleser noch einmal auf die steigende Bedeutung von privaten und öffentlichen Grünflächen hin. „Sie wirken generell positiv auf die Menschen, bieten Rückzugsräume vor der alltäglichen Hetze und haben besonders in der Stadt wichtige Funktionen für das Kleinklima, indem sie die Temperatur ausgleichen oder Stäube und andere Emissionen filtern.“ Angesichts knapper Kassen der öffentlichen Hand sei es wichtig, dass gesunde und pflegeleichte Bäume und Sträucher zur Verfügung stehen, denen Extremwettersituationen nicht schaden, so Bleser.

Einen weiteren Aspekt hob in diesem Zusammenhang der BdB-Präsident hervor. „Auch wer die herbstliche Farbenpracht im eigenen Garten genießen möchte, sollte jetzt in die Baumschule gehen. Denn der Herbst ist die ideale Zeit, um Gehölze zu pflanzen, und man sieht direkt, wie intensiv die Laubfärbung bei den verschiedenen Bäumen und Sträuchern ausfällt und welche Farbtöne zusammen passen“, so Selders.

Bäume können den Winter über einwurzeln

Neben dem Vorteil, dass im Herbst gepflanzte Bäume den ganzen Winter über Zeit haben, um am neuen Standort „Wurzeln zu schlagen“, sei im Herbst auch die Nachsorge und insbesondere das Wässern einfacher als bei einer Frühjahrspflanzung. So genügt laut BdB in der Regel ein kräftiges Angießen, um die Wurzeln einzuschlämmen – darüber hinaus sei die herbstliche Grundfeuchte für das Wurzelwachstum ausreichend.

Allgemein gilt, je früher Bäume vor dem Austrieb im Frühjahr gepflanzt werden, desto besser wachsen sie an. Weiterer Vorteil der Herbstpflanzung: Dem Bund deutscher Baumschulen zufolge ist die Auswahl in den Baumschulen jetzt noch üppig.