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Staatssekretärin findet Zahl der Pestizidrückstände zu hoch

Im Jahr 2004 wurden 308 Proben am Stuttgarter Großmarkt auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Bei 42 Proben (13,6 Prozent) sei es im Jahr 2004 zu einer Beanstandung durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart wegen Überschreitung der gesetzlichen Höchstmenge gekommen, heißt es aus dem baden-württembergischen Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum. „Eine Beanstandungsrate von über 13 Prozent ist zu hoch“, erklärte daraufhin Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch. Vor allem bei Beanstandungen von zu hohen Pestizid-Rückständen in ausländischem Obst und Gemüse hätten die Lebensmittelüberwachungsbehörden oft Schwierigkeiten, die in Deutschland geltenden Grenzwerte durchzusetzen, wenn in den Erzeugerländern höhere Grenzwerte gelten. Große Hoffnung auf Besserung der Zustände setzt die Staatssekretärin deshalb auf die am 24. Januar 2005 verabschiedete neue EU-einheitliche Verordnung über Höchstgehalte an Pestizid-Rückständen in Lebensmitteln.