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Stadt Andernach unterzeichnet Charta „Zukunft Stadt und Grün“

Der Unterstützerkreis für die Charta „Zukunft Stadt und Grün“ wächst weiter. Im Beisein von August Forster, Präsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) hat Oberbürgermeister Achim Hütten vergangene Woche die Charta für die Stadt Andernach unterzeichnet. 

Bei der Unterzeichnung der „Charta Zukunft Stadt und Grün“ (v.l.) durch die Stadt Andernach: Dr. Lutz Kosack (Stadt Andernach), Oberbürgermeister Achim Hütten, BGL-Präsident August Forster und BGL-Hauptgeschäftsführer Dr. Hermann Kurth.

„Wir freuen uns, dass die Stadt Andernach die Charta Zukunft Stadt und Grün unterzeichnet hat und zusammen mit den weiteren über 30 Unterzeichnern aktiv mithelfen will, die Forderungen der Charta für eine nachhaltige Stadtentwicklung mit mehr lebendigen Grün umzusetzen“, sagte Forster. „Der große Zuspruch, den wir aus der Gesellschaft und Wirtschaft aber auch von der Politik für unsere Charta erhalten, zeigt uns, dass der Wunsch nach einer grünen Stadt aktueller denn je ist.“

Oberbürgermeister Hütten und der städtische Ökologe Dr. Lutz Kosack hoben laut BGL hervor, wie wichtig Grün in den Städten ist, damit die Menschen sich wohlfühlen. „Deshalb unterzeichnen wir sehr gerne die Charta“, so Hütten.

Mit der Unterzeichnung der Charta „Zukunft Stadt und Grün“ bekennt sich die Stadt Andernach zusammen mit den weiteren Unterzeichnern dazu, sich für eine zukunftsgerechte Stadtentwicklung durch die Nutzung von mehr lebendigem Grün einzusetzen. „Mit der Charta ‚Zukunft Stadt und Grün‘ zeigen wir das Potenzial und die Lösungsmöglichkeiten von städtischem Grün auf“, so Forster.

Die Charta „Zukunft Stadt und Grün“ benennt in insgesamt acht Wirkungs- und Handlungsfeldern die vielfältigen Lösungsbeiträge von urbanem Grün für eine nachhaltige Stadtentwicklung:

  • Abmilderung der Folgen des Klimawandels,
  • Gesundheitsförderung,
  • Sicherung sozialer Funktionen,
  • Steigerung der Standortqualität,
  • Schutz des Bodens, des Wassers und der Luft,
  • Erhalt des Artenreichtums,
  • Förderung von bau- und vegetationstechnischer Forschung sowie
  • Schaffung gesetzlicher und fiskalischer Anreize. (ts/bgl)