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Stadtgrün: GaLaBau-Verband fordert höhere Mittel

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Mit dem Bundeshaushalt 2018 hat der Bund die auch Fortsetzung des Städtebau-Förderprogramms „Zukunft Stadtgrün“ bewilligt – und dafür 50 Millionen Euro eingeplant, ebenso viel wie bereits im vergangenen Jahr. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) plädiert jedoch für eine deutliche Aufstockung der Fördermittel.

Der BGL setzt sich für mehr Stadtgrün und höhere Fördermittel für dessen Erhaltung und Entwicklung ein. Foto: Pixabay

GaLaBau-Verband will 100 Millionen Euro

Wie BGL-Vizepräsident Eiko Leitsch in einer Stellungnahme dazu erklärte, setzt sich der GaLaBau-Verband für eine Verdoppelung der Fördermittel auf 100 Millionen Euro für das Programm „Zukunft Stadtgrün“ ein. Denn die Städte würden vor großen Herausforderungen stehen, bei deren Bewältigung Stadtgrün eine entscheidende Rolle spiele.

Mit dem 2017 vom Bundesbauministerium gestarteten neuen Bund-Länder-Programm zur Städtebauförderung sowie dem ebenfalls im vergangenen Jahr verabschiedeten Weißbuch Stadtgrün sei jedoch bereits „ein riesiger Schritt hin zu einer echten, grünen Stadtentwicklungspolitik“ gemacht worden, wie der Branchenverband der Landschaftsgärtner betont.

Erfolg für grünere Städte

Entsprechend begrüßt der BGL den Beschluss des Bunds, das Förderprogramm in diesem Jahr fortzuführen. Dies stärke den Stellenwert von Stadtgrün für eine moderne und klimawandelgerechte Stadtentwicklung außerordentlich, wie Leitsch erklärt. Zudem sei die Entscheidung „ein großer Erfolg für unsere verbandlichen Anstrengungen für mehr Grün in der Stadt“, so der BGL-Vizepräsident.

Die Fördermittel im Rahmen des Programms „Zukunft Stadtgrün“ stehen den Ländern und Kommunen für Maßnahmen zur Verbesserung der urbanen grünen Infrastruktur zur Verfügung. Die Gelder lassen sich damit für städtebauliche Maßnahmen einsetzen, die der Anlage und Sanierung beziehungsweise Qualifizierung und Vernetzung öffentlicher Grün- und Freiflächen im Rahmen der baulichen Erhaltung und Entwicklung von Quartieren als lebenswerte und gesunde Orte dienen.

Sicherung des Förderprogramms gefordert

Im Vorfeld des aktuellen Beschlusses hatte der Bauausschuss des Bundestags mit fraktionsübergreifender Zustimmung einen Entschließungsantrag angenommen, der die Bedeutung des Förderprogramms betont und dessen „mittelfristige Sicherung und Fortentwicklung“ fordert.