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Städte nur mit ausreichend Grünflächen klimasicher

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Städte sind nur klimasicher, wenn sie mit ausreichend Grünflächen geplant und gestaltet werden: In diesem Punkt herrscht Einigkeit bei den Bundesverbänden der Grünen Branche. Bei deren zweitem Parlamentarischen Abend standen vor allem die Herausforderungen des Klimawandels im Vordergrund.

Die Gastgeber des Parlamentarischen Abends in Berlin (v. l.): Till Rehwaldt (bdla), Jürgen Mertz (ZVG), Lutze von Wurmb (BGL) und Helmut Selders (BdB). Foto: BGL

„Klimawandel – was kommt auf uns zu?“

„Der Klimawandel ist zum Greifen nah – was kommt auf uns zu?“ war etwa Thema des Vortrags von Prof. Dr. Markus Große Ophoff, Fachlicher Leiter und Prokurist des DBU Zentrums für Umweltkommunikation, der als Gastredner zu der gemeinsamen Veranstaltung des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL), des Bunds Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), des Bunds deutscher Baumschulen (BdB) und des Zentralverbands Gartenbau (ZVG) geladen war.

Über das Lösungspotenzial grüner Städte und Landschaften im Hinblick auf die zu erwartenden kurz- und mittelfristigen klimatischen Veränderungen informierten die Verbandspräsidenten Lutze von Wurmb (BGL), Till Rehwaldt (bdla), Helmut Selders (BdB) und Jürgen Mertz (ZVG) gemeinsam.

Klimarelevante Effekte von lebendigem Grün stärker nutzen

Tenor der Gastgeber des Parlamentarischen Abends: Besonders die klimarelevanten Effekte von lebendigem Grün für das Stadtklima gilt es in der Stadtentwicklung stärker zu nutzen. Bei der Bewältigung dieser Herausforderungen stelle die gesamte Grüne Branche mit ihrem besonderen Know-how wertvolle Lösungsansätze zur Verfügung.

Daran anknüpfend diskutierten die Vertreter der vier Verbände mit den über 20 anwesenden Abgeordneten des Deutschen Bundestags, Staatssekretären und Mitarbeitern der Bundesministerien über Klimaanpassungskonzepte in der Stadt, klima- und standortgerechte Pflanzen beziehungsweise Stadtbäume sowie über die Auswirkungen des Klimawandels auf die wirtschaftliche Existenz der Betriebe.

Grüne Stadt das Modell der Zukunft

ZVG-Präsident Mertz machte in diesem Zusammenhang noch einmal deutlich, wie entsprechende Versicherungslösungen und eine steuerfreie Risikoausgleichszulage „Hilfe zur Selbsthilfe“ ermöglichen würden.

Der intensive und konstruktive Austausch mit den Vertretern aus Politik und Ministerien habe in jedem Fall gezeigt, dass der Grünen Branche mit ihrem Know-how eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels zukommt und die „Grüne Stadt“ das Modell der Zukunft ist, so das Resümee der vier Branchenverbände.