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Stallmist: Neue Pflicht zur Dokumentation

Für Abgeber, Beförderer und Empfänger von Wirtschaftsdüngern gilt künftig eine Aufzeichnungspflicht. Der Bundesrat stimmte am 9. Juli der Verordnung über das Inverkehrbringen und Befördern von Wirtschaftsdünger zu. Anwendung und Abgabe von Wirtschaftsdünger soll so besser überwacht werden können.

Empfänger haben eine zweimonatige Frist zur Erstellung der Aufzeichnungen, ansonsten gilt eine Frist von vier Wochen. Für Empfänger, die Wirtschaftsdünger von außerhalb des Landes erhalten, gilt eine Meldepflicht, für das erstmalige Inverkehrbringen eine Mitteilungspflicht.

Betriebe, die unter 200 Tonnen Frischmasse im Kalenderjahr in Verkehr bringen, befördern oder aufnehmen, werden nicht erfasst.

Weiterhin nicht erfasst werden Betriebe, die nicht zur Aufstellung eines Nährstoffvergleichs laut Düngeverordnung verpflichtet sind, und deren insgesamt im Betrieb angefallene oder aufgenommene Menge an Wirtschaftsdünger 500 Kilogramm Stickstoff im Jahr nicht übersteigt.

Mehr zur Verordnung finden Sie unter www.bundesrat.de (Plenarprotokoll vom 9.Juli, Drucksache 305/10).

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