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Standort Witzenhausen ist für Überbetriebliche Ausbildung vom Tisch

„Die Überbetriebliche Ausbildung bei der Deula in Witzenhausen anzusiedeln, das hatte sich das Land Hessen billiger vorgestellt“. Das sagt Thomas Heiland vom Hessischen Gärtnereiverband zu den neuesten Entwicklungen in Sachen Standortsuche für die Überbetriebliche Ausbildung in Hessen. Getroffen hatte sich der Verband mit dem Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlicher Raum und Verbraucherschutz, Karl-Winfried Seif. Nachdem der Gartenbau-Standort Kassel-Oberzwehren nun definitiv geschlossen wird, gibt es nach Aussage von Heiland drei mögliche Varianten: Zum einen die Anbindung an die Deula in Witzenhausen, die sich als zu kostspielig erwiesen habe. Ein zweiter Weg wäre die Verlagerung ins thüringische Erfurt. Dort scheine es ein „zukunftsfähiges Konzept“ zu geben, so Heiland, bei dem das Lehrpersonal nicht fest angestellt sei und nach Bedarf „eingekauft“ werde. Bei der dritten Variante würde die Überbetriebliche Ausbildung im Hessischen bleiben. Der Landkreis Kassel überlege, die Überbetriebliche Ausbildung zu übernehmen. Damit würde sie dann weiter in Kassel-Oberzwehren angesiedelt bleiben.